Jubel im ÖSV-Lager. Österreich holte das vierte Edelmetall in Val di Fiemme. Und das im Mixed-Bewerb, der bei der nordischen Weltmeisterschaft seine Premiere feierte. Der bisher einzige Auftritt dieses Bewerbs in Lillehammer lieferte für Österreich keine guten Erinnerungen: Damals reichte es nicht für die Podestplätze. Umso beeindruckender, dass sich Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Jacqueline Seifriedsberger und die erst 15-jährige Chiara Hölzl nur von Japan geschlagen geben mussten.
Japan holt souverän Gold
Chiara Hölzl
Gelöst jubelte Hölzl: "Ich bin so stolz! Besonders der zweite Sprung ist mir echt gelungen. Ich freue mich voll. Eine Medaille war immer schon mein Ziel. Das es mir so früh gelingt ist schön." Lob gab es selbst von oberster Stelle. Gregor Schlierenzauer über die Jung-Springerin: "Daniela Iraschko ist verletzt, darum haben wir Chiara einsetzen können. Sie ist ein extrem junges Mädl. Cool, dass wir Silber geholt haben. Eine Medaille ist immer gewaltig."
Alexander Pointner
"Freut mich für die Mannschaft"
Auch Cheftrainer Alexander Pointner sparte nicht mit Lob. "Es freut mich für das ganze Mannschaft, speziell für die Mädels." Besonders beeindruckte ihn Hölzl: "Sie hat als blutjunges Mädel im entscheidenden Moment etwas geboten. Unser Motto: "Amore" hat gegriffen. Es hat holprig angefangen und lief am Schluss richtig geschmiert."
















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