Gregor Schlierenzauer holte gleich im ersten von vier Sprungbewerben der nordischen Ski-WM in Val di Fiemme die erste Medaille für den ÖSV. Nur: Sie hat nicht die Farbe, die vom weltbesten Skispringer eigentlich erwartet worden wäre. Der 23-Jährige verpasste den Weltmeister-Titel, holte "nur" Silber.
"Nicht immer so einfach, wie es ausschaut"
Titelverteidiger Morgenstern auf Rang fünf
Weltmeister wurde der Norweger Anders Badal. "Der Bessere hat verdient gewonnen", gab sich Schlierenzauer als fairer Zweiter. Sein Ziel, eine Einzel-Medaille zu holen, hat er somit erreicht.
Eine Medaille hätte sich auch Thomas Morgenstern gewünscht. Der Titelverteidiger ging jedoch geschwächt in den Bewerb, hatte zuletzt wegen einer Verkühlung das Bett hüten müssen - und im Weltcup einen Monat pausiert. So lange wie noch nie in seiner Karriere.
"Es ist schade, dass nur zwei Punkte für eine Medaille fehlen", sagte der 26-Jährige. Für ihn waren die Landungen der Knackpunkt, "da habe ich zwei Mal den Telemark verhaut." Ein Spiegelbild zur WM 2009 in Liberec, bei der durch einen Sturz bei der Landung Edelmetall (und so die Rettung einer schwachen Saison) verpasste. Sein heutiger fünfter Platz machte Morgenstern dennoch "sehr stolz".
















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