Eigentlich wollte Mario Stecher in diesem Winter seinen 13. Weltcupsieg klar machen. Stattdessen erlitt er beim Sprungtraining in Seefeld seine insgesamt neunte Knieverletzung und bangte kurzzeitig sogar um die Fortsetzung seiner Karriere.
Mario Stecher über seine WM-Chancen
Der Formaufbau des Eisenerzers in Richtung WM stimmt jedenfalls. "Ich bin mir sicher, dass ich vor allen Dingen im Langlaufen auf einem sehr guten Level bin, und dass ich vorne mitmischen kann", sagt ein selbstbewusster Mario Stecher, der die ÖSV-Kombinierer insgesamt im Aufwind sieht. "Man hat in Sotschi gesehen, dass wir mannschaftlich sehr stark sind. Wir sind Dritter geworden und von den Franzosen nur knapp geschlagen worden. Es ist natürlich viel vom Wind und vom Material abhängig, aber das Potenzial um ganz vorne dabei zu sein, ist da."
Mario Stecher über sein Karriereende
Vorne mitmischen möchte Stecher selbst auch noch über den Zeitraum der WM hinaus. "Ich bin guter Dinge, dass ich noch ein Jahr anhängen kann und meine Karriere mit Olympia in Sotschi ausklingen lassen kann. Das ist ein Bild, das ich vor Augen habe", gibt sich der 35-Jährige zuversichtlich. Auch von den Veränderungen des Reglements beim Springen will sich "Super-Mario" nicht beirren lassen. "Das Gefühl mit den neuen Anzügen ist schon sehr gut. Was das Thema Sicherheit anbelangt ist es aber eine Fehlinvestition. Das geht komplett in die verkehrte Richtung. Da muss sich die FIS etwas überlegen", legte Stecher nach.
Stecher: "Es ist egal wie alt man ist"
Auftrieb gibt Stecher der jüngste Sieg von Christoph Bieler im Weltcup von Almaty. Als gutes Omen für die Routiniers lässt er den Sieg des 35-jährigen Bieler aber nicht gelten. "Auf der Ergenisliste spielt es absolut keine Rolle, ob du 16 oder 40 Jahre alt bist. Es ist egal wie alt man ist. Man kann auch mit 40 Jahren ein Top-Leistung bringen."
















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