Ein Norweger hat bisher die beiden Tourneespringen gewonnen, in Garmisch-Partenkirchen waren gleich drei von ihnen in den Top-Vier. In der Gesamtwertung bringen die Männer aus dem hohen Norden drei Leute in den Top-Ten unter, Österreich hingegen mit Gregor Schlierenzauer nur einen.
Um was geht es?
Woher kommt es?
Um die aus der Werbung bekannte Frage zu stellen: Wer hats erfunden? Nein, nicht die Schweizer. Es war Stöckl selbst, dem die Idee kam und dessen Vater - ein studierter Tiefbauingenieur - der den Schuh in die Realität umsetzte. "Es ist ein Hilfs- und kein Heilmittel", sagt Stöckl über die Innovation, die für die FIS derzeit kein Problem darstellt. So nachhaltig verändern wie 2010 die Umstellung von Bändchen auf Stabbindung soll es den Skisprungsport auch nicht, meint Erfinder Stöckl.
Was sagt die Konkurrenz?
Im Sommer wurde die Innovation erstmals von den Norwegern getestet. Beim Weltcup in Engelberg erstmals bei Wettkampfbedinungen erprobt, danach nochmals getestet und jetzt hebt der Leader der Tournee ständig damit ab. Bei den restlichen Nationen gibt man sich noch gelassen, erkennt die Erfolge der Norweger auch ohne technische Hilfsmittel an. DSV-Trainer Werner Schuster hatte gestern noch keine Meinung dazu und ÖSV-Trainer Alex Pointner wollte die Sache erst gar nicht groß machen. Für den ehemaligen Weltklassespringer und Experten Dieter Thoma steht jedenfalls fest: "Die Norweger haben hier tief in die Trickkiste gegriffen."
















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