Egal ob Weltcupdebüt (02/03), Auferstehung nach einer harten Saison mit dem Sieg in Bischofshofen (09/10), der Gesamtsieg (10/11) oder die Geburt seiner Tocher Lilly kurz vor dem Megaevent 2012/13. Thomas Morgenstern pflegt seit je her eine besondere Beziehung mit den vier Schanzen, die nach Weihnachten bis hin zum Dreikönigstag zum Mittelpunkt der Sprungwelt werden.
Der neue Mittelpunkt des Morgensterns

Vettori weiß, was Morgenstern durchlebt.
Vettori spricht dabei aus Erfahrung: "Ich habe das selber erlebt. Auch meine Frau hatte 1989 zur Tournee Geburstermin. Wie Thomas hatte auch ich zu Saisonstart noch das gelbe Trikot. Das letzte Springen vor der Tournee war Sapporo. Ich dachte, das Kind kommt schon und war so abgelenkt, dass ich im Auslauf gestürzt und nur 13. geworden bin." Auch bei Morgenstern ging die Tournee-Generalprobe in Engelberg - auch wegen gesundheitlicher Probleme - ordentlich daneben. Er selbst bezeichnet seine Tocher jedenfalls als "Push-Faktor" für die kommenden Aufgaben.
"War froh, als das Kind geboren war"
Anders als Morgenstern, musste Vettori damals bis nach der Tournee auf sein Vaterglück warten. "Meine Tochter kam erst am 13. Jänner auf die Welt. Bei der Tournee war ich nicht so schlecht, aber gewonnen hat ein anderer. Ich war schon froh, als das Kind endlich geboren war", sagt Vettori. Vielleicht kann der 25-jährige Morgenstern diese Freude nun in Energie auf der Schanze umwandeln.
Bevor es in die 61. Auflage des Prestigebewerbs geht, stellt sich Morgenstern zehn Fragen von sport10.at und gibt dabei knackige Antworten. Kombiniert wird die Frage/Antwort-Szenerie von einem außergewöhnlichen Fotoshooting, dass Morgenstern mit seinem Sponsor diesen Sommer im WM-Ort Predazzo absolvierte.
Lesen Sie in der aktuellen SportWoche ein ausführliches Interview mit Thomas Morgenstern. Über seine Rolle als Vater und wie er mit Rummel um seine Person umgeht.








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