Strahlender Sonnenschein, 20 Grad und blauer Himmel, so weit das Auge reicht. Die traumhaften Bedingungen beim Riesentorlauf von Ofterschwang waren für die Läuferinnen Fluch und Segen zugleich. Am besten mit den schwierigen Pistenverhältnissen kam die Deutsche Viktoria Rebensburg (22) zu recht, sie fuhr vor Tina Maze (SLO) und Elisabeth Görgl, beziehungsweise Irene Curtoni (ex aequo) zum Sieg.
Rebensburg hat die Nase vorne
Im Kampf um die RTL-Kugel hat Rebensburg nun die Nase vorn, sie übernimmt nun die Führung in der Disziplinenwertung. Im Sechskampf um die Kugel mussten gleich drei potentielle Siegerinnen Federn lassen. Tessa Worley (FRA) schaffte "nur" auf Rang sieben, Lindsey Vonn (USA) kommt über Platz zehn nicht hinaus, Anna Fenninger - die in Ofterschwang noch nie den zweiten Durchgang erreichte - schied aus. Rebensburg führt im Disziplinenweltcup nun 44 Punkte vor Worley.

Rebensburg: Beim Heimsieg zur Weltcupführung.
"Ich habe gemerkt, dass die Leute hinter mir stehen. Es sind alle so begeistert bei der Sache, genauso schön war es als Siegerin ins Ziel zu fahren. Es ist ein Traumtag", strahlt die Siegerin, obwohl sie während der Fahrt "kein so gutes Gefühl" hatte.
Görgl lauert weiterhin
Aus österreichischer Sicht ist nun Elisabeth Görgl das heißeste Eisen im RTL-Weltcup, sie hat nach dem ersten Ofterschwang Riesentorlauf nun 103 Punkte Rückstand auf die Spitze. "Es war eine gute Fahrt, mit kleinen Fehlern. Insgesamt hat es Spaß gemacht. Ich bin sehr gut in Form im Riesentorlauf, bringe konstant meine Leistung. Ich bin voll dabei. Die Basis ist da, ich habe mich sehr gut weiterentwickelt", gibt sich die 31-Jährige kämpferisch.
Das gesamte Ergebnis, sowie die Platzierungen der restlichen Österreicherinnen finden Sie auf der zweiten Seite.








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