Laut der sport10.at-Hochrechnung bleibt es bis zum letzten Saisonrennen spannend. Ivica Kostelic ist laut der Rechnung ohne Chance, weil er aufgrund seiner Meniskusverletzung erst wieder Mitte März in das Weltcup-Geschehen eingreifen wird. Der Schweizer Beat Feuz ist der größte Konkurrent für Marcel Hirscher. Ein besonders wichtiges Rennen war das City-Event in Moskau. Mit einem Sieg hätte er wichtige Punkte holen können.
Dazu ist es zwar nicht gekommen, weil er im Viertelfinale des Parallelslaloms gegen den Franzosen und späteren Sieger Alexis Pinturault ausschied. Nach dem ersten Lauf sah es noch nach einem Halbfinaleinzug des Salzburgers aus, doch im zweiten Lauf rutschte der Salzburger weg, Pinturault hatte keine Probleme, das Rennen für sich zu entscheiden.
Hirscher: "War nicht so langsam"
Insgesamt machte Hirscher aber 30 Punkte, die ihm nun die Führung im Gesamt-Weltcup einbringen. Der 22-Jährige liegt jetzt mit 1055 Punkte vor Kostelic, der in Moskau verletzt passen musste, mit 1043 Punkten und dem Schweizer Beat Feuz, der ebenfalls im Viertelfinale im Parallelslalom scheiterte (1003).
"Ich war nicht so langsam, habe mich ein bisschen reingelegt und bin weggerutscht, das war mein Problem. Es war schon sehr speziell dieses Rennen. Für mich wäre es besser, wenn wir hier Slalomstangen gehabt hätten, aber andere werden wahrscheinlich sagen, dass es so gut ist", sagt Hirscher.
Am kommenden Wochenende hat Hirscher mit dem Riesentorlauf in Crans Montana die Chance auf den nächsten Sieg. Nach wie vor ist nicht klar, ob er dort auch in den beiden Super-G's an den Start gehen wird. "Das weiß ich noch nicht", sagt er.
Neureuther siegt vor Hirscher-Bezwinger
Gewonnen hat das City-Event Moskau bei den Herren schließlich vor Hirscher-Bezwinger Pinturault vor dem Deutschen Felix Neureuther. Dritter wurde der Schwede Andre Myhrer vor dem besten Österreicher Romed Baumann.
Bei den Damen kam es zu einer zwischenzeitlichen Verwirrung. Marlies Schild und Tessa Worley waren, wenn man beide Läufe addiert, zeitgleich ins Ziel gefahren. Weil aber Schild im ersten Durchgang die bessere Zeit gefahren war, stieg sie in das Viertelfinale auf. Und genau das sorgte für Unklarheit. Nach einer kurzen Diskussion durfte Schild dann doch weiterfahren. Dennoch schied sie gegen Maria Höfl-Riesch aus, die schließlich Vierte wurde.
Mancuso siegt vor Kirchgasser
Die Deutsche verlor im kleinen Finale gegen die US-Amerikanerin Lindsey Vonn. Gewonnen hat das Rennen Vonn-Landsfrau Julia Mancuso vor Michaela Kirchgasser, die sich erst im Finale geschlagen geben musste.




























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