Insgesamt 24 Super-Kombinationen wurden seit 2005 ausgetragen. Sechs Mal hat Ivica Kostelic gewonnen, vier Mal wurde er Zweiter und neun Mal fuhr er in die Top ten. Eine beeindruckende Bilanz des zur Zeit wohl komplettesten Skifahrers im Weltcup-Zirkus. Unter die ersten Zehn fuhr der Kroate auch bei der Super-Kombination in Chamonix, zum insgesamt 25. Mal. Dennoch war er enttäuscht. Denn am Ende sollte es nur zu Platz sieben reichen.
Kostelic enttäuscht als Siebenter
"Überrascht war ich nicht, aber das war unter meinem Niveau", meinte ein enttäuschter Kostelic, der im Gesamt-Weltcup zwar weiter Punkte auf Marcel Hirscher gut macht, aber bei weitem nicht so viele, wie er sich erhofft hatte. Somit war der Weg frei für andere. Romed Baumann, der in Abfahrt einen souveränen Vorsprung herausfuhr, ließ sich im Slalom die Butter nicht vom Brot nehmen.
Der Tiroler fuhr einen soliden Slalom und rettete 1,10 Sekunden ins Ziel. Zweiter wurde Alexis Pinturault (FRA) vor dem Schweizer Beat Feuz (+1,19). "Es ist alles super gelaufen. Im Slalom ist mir das aufgegangen, was ich mir vorgenommen habe. Es war nicht einmal knapp. Einfach nur geil", sagt Baumann. "Ich wollte einen sauberen Lauf ohne Fehler herunterbringen, das ist mir gelungen."
Zweiter Weltcup-Sieg für Baumann
Baumann fuhr seinen insgesamt zweiten Weltcup-Sieg ein, den zweiten in der Super-Kombination. Am 22. Jänner 2009 gewann er in Sestriere. Insgesamt darf der 26-Jährige auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Am Samstag belegte er in der Abfahrt Rang zwei, wurde nur von dem Kanadier Jan Hudec geschlagen.
"Es war ein sensationelles Wochenende für mich, da werde ich mir jetzt ein bis zwei Bier genehmigen", so Baumann, der durch diesen Sieg nun Dritter im Kombinations-Weltcup ist. In Führung liegt Kostelic 16 Punkte vor Feuz.


















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