21 Hunderstel machten am Ende den Unterschied zwischen Sieger Felix Neureuther und dem zweitplatzierten Marcel Hirscher beim Klassiker in Wengen. Das Resultat zeigt: Der Deutsche und der Österreicher schenken sich auf der Rennstrecke nichts. Der Länderkampf spitzt sich zu.
Neureuther immer im Dunstkreis
Auch beim City-Event in München gaben sich die beiden die Klinke in die Hand. Dort hatte Lokalmathador Neureuther das bessere Ende für sich. Kein Wunder also, dass der Deutsche auch im Slalomweltcup der erste Verfolger von Hirscher ist. Dass er ihn jetzt auch bei einem klassischen Slalom geschlagen hat, gibt nicht nur ihm Selbstvertrauen. "Es macht mich sehr stolz, Marcel geschlagen zu haben. Das ist für den Rest der Welt eine Genugtuung: Marcel ist schlagbar." Immerhin hat der österreichische Ski-Star die letzten drei Slaloms en suite gewonnen.
Felix Neureuther
Neureuther auf den Spuren seines Vaters
Für Hirscher selbst ist der zweite Platz jedenfalls keine Niederlage: "Ich habe viel riskiert, dann ist mir ein kleiner Fehler passiert. Da ist es schwer, mit Felix mitzuhalten." Hirscher weiß, wovon er spricht. Oft trainiert das österreichische Team gemeinsam mit Neureuter und Co.
Der Deutsche darf sich jetzt auch über einen neuerlichen Meilenstein in der Familienhistorie freuen. Auch sein Vater Christian war zu dessen Glanzzeiten in Wengen erfolgreich. "Jetzt haben wir gemeinsam Wengen, Garmisch und Kitzbühel gewonnen. Es macht mich stolz, dass wir das als Familie schaffen konnten."








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