Beat Feuz wurde in der vergangenen Saison erst beim Weltcup-Finale noch vom Thron des Gesamt-Weltcupsiegers gestoßen. Weil Marcel Hirscher im Super-G auf den dritten Rang fuhr und wenig später auch den Riesentorlauf gewann, durfte sich der Salzburger über die große Kristallkugel freuen. Feuz ging schließlich leer aus. Aber immerhin: Die Schweizer waren im Kampf um den Sieg mittendrin statt nur dabei.
Janka sorgt für einen Rekord
Im 18. Rennen hat es für die Schweizer aber endlich mit dem ersten Podiumsplatz geklappt. Carlo Janka war aus Sicht der Schweizer der Mann des Rennens. Er wurde hinter Alexis Pinturault und Ivica Kostelic Dritter. In der Abfahrt belegte Janka den vierten Rang, sorgte aber dennoch für einen Rekord.
Der Iceman erreichte im Haneggschuss 158,8 km/h. Dies ist die höchste je in einem Weltcup-Rennen gemessene Geschwindigkeit. Die bisherige Bestmarke hielt Stefan Thanei. Der Italiener erreichte 2005, ebenfalls in der Kombi-Abfahrt von Wengen, 156,96 km/h.
18 Rennen hat es gedauert
Er fuhr damit auf den vierten Platz. Gewonnen hatte die Kombiabfahrt der Italiener Christof Innerhofer vor Hannes Reichelt und Kjetil Jansrud. Janka wurde Vierter. Im Slalom allerdings hat er den ersten Podestplatz eingefahren. In der Endabrechnung fuhr er auf Rang drei. Der erste Stockerlplatz im 18. Herrenrennen der Saison für die Schweiz.
Janka: "Ich bin froh über meinen dritten Platz. Wir haben aber noch ein paar andere heiße Eisen bei uns im Team. Es wird wieder aufwärts gehen." Janka musste sich nur von den Slalomspezialisten Pinturault und Kostelic geschlagen geben. Benjamin Raich verpasste das Podium als Vierter um zwei Hundertstel.








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