Zum Abschluss der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming kommt es am 17. Februar zu einem der großen Highlights des Groß-Ereignis: Der Herren-Slalom. Und was gäbe es schöneres, als würde die Heim-WM mit einer Gold-Medaille eines ÖSV-Athleten beendet werden.
Marcel Hirscher

Er ist zweifelsohne zur Zeit das heißeste Eisen im ÖSV-Kader. Nach drei Slalom-Siegen in fünf Saison-Rennen ist er ein fixer Bestandteil des WM-Slaloms. Neben den drei Siegen hat er noch einen dritten und einen zweiten Platz zu Buche stehen, führt die Slalom-Wertung souverän an und ist damit auch der große Favorit auf die Gold-Medaille.
Mario Matt

Erfolge wie Hirscher kann in dieser Saison kein weiterer seiner ÖSV-Kollegen aufweisen. Dennoch als Fixstarter darf man Mario Matt bezeichnen. Der Vorarlberger kann einen achten, sowie einen dritten und einen zweiten Platz vorweisen und dürfte rechtzeitig kurz vor dem Start der WM wieder seine Form gefunden haben. Zudem ist er mit zwei Slalom-WM-Titel schon ein erfahrener Mann, was Weltmeisterschaften betrifft.
Manfred Pranger

Ebenfalls eine WM-Medaille sein Eigen nennen, kann Manfred Pranger. 2009 in Val d'Isere konnte er bisher sein einziges Edelmetall einheimsen. Und in Schladming wird er wohl die Chance bekommen, noch eine weitere folgen zu lassen. Auch wenn er es in dieser Saison noch nicht aufs Podium schaffte, dürften die Plätze 6, 7, 12 und 17 mangels Konkurrenz für ein WM-Ticket reichen.
Benjamin Raich

Ginge es nach den bisher gesammelten WM-Medaillen wäre Benjamin Raich der Fixstarter im ÖSV-Team. Insgesamt neun Mal stand er bei Weltmeisterschaften schon auf dem Podium, davon drei Mal ganz oben. Doch der einstige Glanz des Pitztalers ist verblasst. Zwei zwölfte Plätze sowie ein 20. und ein 26. Rang im Slalom sind alles andere als eine Bewerbung für einen WM-Startplatz. Abgefahren ist der WM-Zug für den Gesamt-Weltcupsieger von 2006 aber dennoch nicht.
Reinfried Herbst

Denn es läuft wohl alles auf ein Duell um das verbleibende Ticket zwischen Raich und Reinfried Herbst hinaus. Denn auch der Salzburger wusste in dieser Saison noch nicht zu überzeugen und hat die Plätze 6, 7, 14 und 19 zu Buche stehen. Beide Athleten wollten sich beim Slalom in Adelboden für Schladming aufdrängen, scheiterten jedoch beide bereits im ersten Lauf. Bei den Klassikern in Wengen und Kitzbühel geht es für Raich und Herbst ums Ganze, wobei zur Zeit wohl der letztgenannte die bessern Karten hat.
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