"Sie hat für das Alter schon die Kraft, die man braucht, um eine gute Technik zu fahren. Sie macht einen sehr stabilen Eindruck. Sie ist richtig gut", ist die derzeit verletzte Marlies Schild, die beste Slalom-Läuferin der Gegenwart, voll des Lobes für Mikaela Shiffrin, das neue Wunderkind im alpinen Ski-Zirkus – und der Respekt, der da durchklingt, ist richtig groß.
Von Kinderrennen in den Weltcupzirkus
So schnell katapultierte sie sich mitten in die Weltspitze: 2007 und 2008 gewann sie beim Whistler Cup, einem großen US-Nachwuchswettbewerb für Kinder von elf bis 14 Jahren, insgesamt fünf Titel (zwei im Slalom, zwei im Riesentorlauf, einen in der Kombi).
2010 triumphierte sie noch bei der Trofeo Topolino, dem bedeutendsten internationalen Kinder-Skirennen im Slalom und Riesentorlauf. 2011 und 2012 wurde sie schon jeweils US-Meisterin im Slalom und distanzierte dabei weltcuperprobte Konkurrentinnen.
"Sie ist von Haus aus ein Megatalent"
Er weiß: "Sie ist von Haus aus ein Megatalent, dazu hat sie in der Burke Mountain Valley School eine extrem gute Grundtechnik mitbekommen. Sie ist extrem fleißig, trainiert beinhart und ist eine intelligente Rennläuferin, die Fehler nur ein Mal macht. Das alles in Kombination macht es aus."
Lernen von der Besten
Und sie lernt von der Besten, von Marlies Schild – und kopiert sogar ihren Fahrstil! "Ich habe ihre Läufe sehr oft studiert und versuche, das nachzumachen. Sie fährt perfekt", schwärmt Shiffrin. Und auch Marlies selbst findet sich in dem "Wunderkind" teilweise selbst wieder. "Sie fährt sehr gut Ski, sehr mittig. Ich habe mir daheim Videos von ihren Läufen angesehen – ein bisschen was sehe ich auch von mir, von meiner Technik."








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