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Warum Kirchgasser gerne nach

Warum Kirchgasser gerne nach Zagreb reist

Michaela Kirchgasser hat ihr Gefühl wieder. Sie freut sich nun auf das Rennen in Zagreb. Warum die Salzburgerin dort naturgemäß gut abschneiden muss.

Ski Alpin |  04.01.2013 | 12:49 |  Stefan Weger

Marlies Schild wird diese Saison verletzungsbedingt verpassen. Die WM in Schladming ist für sie nach ihrer Bänderverletzung bereits Geschichte. Dabei wäre sie die große Hoffnung im Slalom gewesen. Nun müssen eben andere in die Bresche springen. Auf der Suche nach Ersatz wird man schnell fündig: Michaela Kirchgasser. Sie kam zuletzt immer besser in Fahrt. Der Knoten bei der Salzburgerin ist schön langsam aber sicher geplatzt.

Lange lief es nicht rund. Am Neujahrstag beim Cityevent in München belegte sie den dritten Platz, verlor im Halbfinale gegen die spätere Siegern Veronika Velez-Zuzulova, die am Semmering - wenige Tage zuvor - ihr allererstes Weltcup-Rennen gewann. Im Slalom am Zauberberg war auch Kirchgasser drauf und dran zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest zu fahren.

Rang fünf, ohne am Limit zu sein

Nach dem ersten Durchgang hatte sie Rang fünf belegt, ein Ausfall nach starker Zwischenzeit kostete ihr dann ein Topergebnis. "Da war ich in den Top fünf, ohne am Limit gewesen zu sein", sagt sie. "Und im zweiten Lauf war das Gefühl wieder da - bis zum Ausfall."

Da war ich in den Top fünf, ohne am Limit gewesen zu sein.
Michaela Kirchgasser

Ein Gefühl, dass sie vor allem dann bekommt, wenn tausende Zuschauer am Streckenrand stehen, um sie nach vorne zu peitschen. Rennen mit wenigen Zuschauern sind sogar nicht die Sache der 27-Jährigen. Deswegen war es auch nicht weiter überraschend, dass sie im Parallelslalom in München auf den dritten Platz fuhr.

Kirchgasser kommt mit guten Erinnerungen

Und jetzt (Freitag, ab 13.45 Uhr) wartet das Rennen auf dem Zagreber Hausberg Sljeme. Dort begann ihr Werkl im Vorjahr so richtig zu laufen. Rang drei hinter Schild und der Slowenin Tina Maze konnte sich sehen lassen. Es war Kirchgassers erster Podestplatz in ihrem 79. Weltcup-Slalom Rennen. 

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Im Sportmagazin: Michaela Kirchgasser

Nach dem Ausfall von Schild, die in Zagreb vier Mal triumphierte, ist der Thron heuer jedenfalls frei. Was ihr helfen könnte, sind die vielen Zuschauer. "Das gibt mir eine Extra-Motivation." Ein gutes Vorzeichen für die WM. In Schladming hat sie beim Weltcup-Finale die Slalom-Generalprobe für sich entschieden. Vor einer Traumkulisse von mehreren 10.000 Zuschauern.

Das gibt mir eine Extra-Motivation.
Michaela Kirchgasser

"Natürlich ist es schön, am WM-Hang ein Rennen zu gewinnen. Ich habe auch schon den Vergleich gehört, dass die Marlies (Schild; Anm.) beim Finale in Garmisch gewonnen und dann auch die WM-Goldene geholt hat. Auf dieses Spielchen lasse ich mich aber nicht ein. Es ist schön und gut für den Kopf, wenn man weiß, dass man mit dem Hang gut klarkommt." Nicht mehr, aber auch nicht weniger.



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