Knapp 20.000 Fans, ein Parallel-Slalom in Mitten einer Großstadt, eine Lichtshow, wie man sie sonst nur von Rockkonzerten kennt. Von der Entertainment-Seite aus betrachtet, ist der Parallel-Bewerb in München eine Bereicherung für den Weltcup. Der Mehrwert für den Weltcup lässt für den Großteil der Beteiligten jedoch zu wünschen übrig. Auch wenn mit Marcel Hirscher (Zweiter) und Michael Kirchgasser (Dritte) zwei ÖSV-Athleten auf dem Podest landeten.
"Es hat nichts mit Slalom zu tun"
Schluss mit der Show
Kritik hin oder her. Für Slalomspezialisten bleibt nur wenig Zeit, die tolle Kulisse zu genießen. "Es ist kein Showbewerb mehr, es geht um 100 Punkte. Man muss es ernst nehmen. Es stellt sich die Frage, ob es gerechtfertigt ist" sagt auch Marcel Hirscher. Sein Resümee: "Auch wenn man über das Punkteystem schimpft, muss man sagen, dass es echt geil ist. Mit den Punkten muss man sich einfach etwas überlegen."
Selbst Sieger Neureuther, Zugpferd der Veranstalter, bleibt in Sachen Punktevergabe kritisch: "Es ist gewaltig für mich. Es war ein extrem gelungenes Event, aber selbst als Sieger bleibe ich kritisch." Sein Kritik? Richtig, das Punktesystem.








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