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Anna Fenninger ihre neue

Anna Fenninger und ihre neue Liebe

Anna Fenninger gewinnt genau ein Jahr nach ihrem ersten Weltcup-Sieg in Lienz auch den Riesentorlauf am Semmering. Dabei war der RTL nie ihre Lieblingsdisziplin.

Ski Alpin |  28.12.2012 | 15:41 |  Stefan Weger

Anna Fenninger und der 28. Dezember, das dürfte eine ganz besondere Beziehung sein. Warum? Ganz einfach, vor einem Jahr feierte die Salzburgerin in Lienz ihren allerersten Weltcup-Sieg. Ein Jahr später überstrahlt die 23-Jährige wieder alle. Ausgerechnet im Riesentorlauf, der lange Zeit ganz und gar nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin zählte.

Vor zwei Jahren in der Saison 2010/2011 war sie in der Vorbereitung im Riesentorlauf hervorragend unterwegs, aber nach einem schwachen Saisonstart in Sölden entschloss sie sich nicht mehr RTL zu fahren. Ein Jahr später sollte es besser klappen. Zum Auftakt in Sölden wurde sie Sechste.

Fenninger hat Mental viel gearbeitet

"An diesem Sölden-Rennen habe ich viel gearbeitet, was das Mentale anbelangt. Ich bin immer wieder durchgegangen, was ich für mich brauche. Das war für mich der Schlüssel zum Erfolg im Riesentorlauf", sagte Fenninger in einem Interview mit sport10.at.

Mittlerweile gehört der "Riesen" wohl zu einer ihrer Lieblingsdisziplinen. Seit Sölden 2011 kam Fenninger, wenn sie das Ziel erreichte, immer unter die Top-10. Drei Mal stand sie am Podium, drei Mal schrammte sie als Vierte knapp vorbei, ein Mal wurde sie Fünfte. Auf dem Semmering hat sie ihren zweiten Sieg, den vierten Podestplatz ihrer RTL-Karriere, eingefahren.

Maze war dieses Mal chancenlos

Und wie! Zwei Mal fuhr sie Laufbestzeit. Da zog sogar Tina Maze ihren Hut. Die Slowenin fuhr im sechsten RTL der Saison zum sechsten Mal auf das Podest (vier Siege; Anm.). "Anna war heute nicht zu schlagen. Sie ist die Piste heruntergeflogen."

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Catgirl: Anna Fenninger

Fenninger selbst war sprachlos. "Keine Ahnung, was da passiert ist. Es ist einfach verrückt", sagt die Salzburgerin, die vor dem zweiten Durchgang etwas nervös war: "Es ist schwer, beim Start dann alles auzublenden. Aber ich habe versucht, mir zu sagen, dass es ein ganz normales Rennen ist."

Keine Ahnung, was da passiert ist. Es ist einfach verrückt.
Anna Fenninger

Super-G ist Fenningers Lieblingsdisziplin

Trotz des zweiten Sieges im RTL ist und bleibt die Lieblingsdisziplin von Fenninger der Super-G. Fenninger erklärt: "Für mich ist es die größte Herausforderung. Man kann nur einmal besichtigen und dann muss im Rennen alles passen. Das ist eine von meinen Stärken. Ich kann das sehr gut einschätzen, habe ein gutes Gefühl. Ich kann mich auf mich verlassen, dass alles passt. Das gibt dir auch einen gewissen Nervenkitzel am Start, der mir taugt."

Für mich ist es die größte Herausforderung. Man kann nur einmal besichtigen und dann muss im Rennen alles passen.
Anna Fenninger über ihre Lieblingsdisziplin den Super-G

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Catgirl: Anna Fenninger

Auf einen Weltcup-Sieg in dieser Wertung wartet die österreichische Super-G-Meisterin 2012 aber noch. Ihr bestes Ergebnis in dieser Saison war ein dritter Rang in Lake Louise. Am 13. Jänner hat sie die nächste Gelegenheit auf ihren Premierensieg im Super-G in St. Anton am Arlberg.



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