Nach ihrem Sturz bein Einfahren für den Slalom in Aare hoffte Marlies Schild noch mit einem "blauen Augen" davon zukommen. Doch die MRI-Unterschung am Freitag brachte die bittere Gewissheit: Innenbandriss, Operation und drei Monate Pause. Die Heim-WM ist für die Salzburgerin damit vorbei, genau so wie die gesamte restliche Saison.
Schilds Leidensweg
Für Schild nicht der erste schwere Rückschlag in ihrer Karriere. Bereits als 19-Jährige hatte sie mehrere Kreuzbandrisse und Knnieoperationen. Im Oktober vor vier Jahren stand ihre Karriere nach einem Trainingssturz in Slöden auf der Kippe.
Schild zog sich damals einen Trümmerbruch im Schien- und Wadenbein und einen Bruch des Schienbeinkopes im linken Bein zu. Doch sie kämpfte sich eindrucksvoll zurück und holte in der Folge in Vancouver Olympia-Silber, wurde in Garmisch Weltmeisterin und gewann die beiden letzten Jahren den Slalom-Weltcup.
"Ist noch nicht die Zeit, darüber nachzudenken"
Doch ob sie nach ihrer jüngsten Verletzung noch einmal auf die Weltcup-Piste zurückkehren wird, ließ die 31-Jährige am Samstag bei einer Pressekonferenz im Innsbrucker Sanatorium Kettenbrücke offen. "Es ist noch nicht die Zeit, um konkret darüber nachzudenken. Ich möchte wieder topfit werden, der Rest muss sich dann ergeben", so Schild.
"Ich erwarte eine völlige Ausheilung der Verletzung ohne Einschränkung. In rund drei Monaten wird sie wieder auf Skiern stehen können", gibt sich ihr Arzt Karl Golser optimistisch, dass Schild schon bald wieder mit der Vorbereitung für die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi beginnen kann.
Für Damen-Cheftrainer Herbert Mandl ist Schilds Verletzung natürlich ein herber Rückschlag. "Wir sind alle ein bisschen geschockt. Natürlich ist das ein schwerer Verlust für die Mannschaft. Eine potenzielle Chance auf einen Sieg bei der WM ist damit dahin", so Mandl.








Catgirl:
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