Die Reise von Marlies Schild zu den Weltcuprennen in Aare stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Auf Grund von Rückenbeschwerden ist die Sportlerin des Jahres schon nicht ganz fit nach Schweden angereist. Dann musste sie wegen einer Grippe auch noch den Riesentorlauf am Mittwoch auslassen.
Unsanfte Landung mit fatalen Folgen
Einem Antritt in ihrer Paradedisziplin stand also nichts mehr im Wege. Doch dann passierte das Unglück: Beim Einfahr-Training stürzte Schild und landete unsanft auf dem Rücken. "An einer Bodenwelle hat es mich ausgehoben und ich bin am Rücken gelandet. Beim Überschlag hat es mir den Ski gefangen. Momentan verspüre ich Schmerzen im rechten Knie und Rückenbereich", so Schild nach dem Sturz.
Drei Monate Pause, Saison wohl vorbei
Der Slalom-Start und die Jagd auf den Rekord von Vreni Schneider (34 Slalom-Siege, Anm.) war damit vorzeitig unterbrochen. Doch am Freitagvormittag folgte schließlich die herbe Ernüchterung. Wie eine MRI-Untersuchung im Sanatorium Kettenbrücke ergab, zog sich Schild bei dem Trainingssturz einen Innenbandriss im rechten Knie zu.
Die 31-Jährige wurde bereits am Freitag von Gernot Sperner und Karl Golser operiert. "Die Operation war komplikationsfrei und dauerte 35 Minuten. Marlies wird die nächsten Wochen eine Schiene benötigen und ab morgen mit der Physiotherapie beginnen", so Sperner nach dem Eingriff.
Wie lange die Salzburgerin nun genau ausfallen wird, ist noch nicht klar. Allerdings ist von einer Zwangspause von ungefähr drei Monaten auszugehen. Damit ist nicht nur der Traum von der Heim-WM vorbei, sondern wohl auch die gesamte Saison.








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