Der Slalom in Aare stand aus österreichischer Sicht unter schlechten Vorzeichen: Marlies Schild stürzte im Training und zog sich Verletzungen am Knie und im Rückenbereich zu. Somit musste Schild passen und weiter auf ihren ersten Slalom-Sieg in dieser Saison warten, der gleichbedeutend mit dem Allzeit-Rekord von 34-Slalom-Weltcupsiegen von Vreni Schneider wäre. Michaela Kirchgasser verhinderte mit Platz neun einen österreichischen Totalausfall. Eine 17-Jährige holte sich den Sieg.
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Kranke Kirchgasser beste ÖSV-Dame
Ohne Marlies Schild setzte es für die ÖSV-Damen eine bittere Pleite. Kathrin Zettel schied im ersten Durchgang aus. "Shit happens. Aber ich freue mich schon auf Weihnachten und dann auf die Rennen am Semmering", sagte Zettel geknickt. Eva-Maria Brem schied ebenfalls bereits in Durchgang eins aus. Da war Michaela Kirchgasser mit dem zehnten Platz bereits beste Österreicherin.
Eine Verkühlung verhinderte jedoch eine bessere Zeit: "Ich habe alles versucht, dafür ist es okay. Ich bin ziemlich verschnupft", sagte Kirchgasser. Die 27-Jährige konnte in Lauf zwei Rang neun ins Ziel retten. Erschöpft konstatierte sie: "Ich habe versucht alles zu mobilisieren, unten war es dann schwierig. Aber Punkte sind es."
Nicole Hosp, nach Durchgang eins 21., landete auf Platz 16. "Das war nicht optimal, aber wenigstens ein Ergebnis", resümierte Hosp. Carmen Thalmann stürzte nach einem guten zweiten Lauf und prolongierte das schwache Ergebnis der Österreicherinnen.








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