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Maze knackt in St. Moritz den Hattrick

Tina Maze ist im Riesentorlauf weiterhin eine Klasse für sich. Mit dem Sieg in St. Moritz gelingt ihr der Disziplinen-Hattrick. Marlies Schild hält als Fünfte die Fahnen für den ÖSV hoch.

Ski Alpin |  09.12.2012 | 14:48 |  Matthias Höbarth

Was Ted Ligety bei den Herren verwehrt blieb, gelang Tina Maze bei den Damen. Die Slowenin gewann nach Sölden und Aspen auch in St. Moritz und holte damit den Hattrick im Riesenslalom, ihren insgesamt vierten Saisonsieg und den siebenten Podestplatz.

Maze: "Die Erahrung gibt mir Sicherheit"

"Die Saison bisher ist sehr schön. Ich bin so ruhig, ich weiß, was ich bisher geleistet habe. Das gibt mir  Sicherheit. Es ist meine 13. Saison, seit fünf Jahren habe ich Vertrauen in das, was wir machen. Ich habe das Gefühl, dass ich erst seit fünf Jahren im Weltcup fahre", erklärte die Slowenin ihr Erfolgsrezept.

Frühes Aus für ÖSV-Topfahrerinnen

Die Ambitionen der ÖSV-Damen erhielten bereits im ersten Durchgang einen schweren Dämpfer. Anna Fenninger und Elisabeth Görgl, Österreichs einzige Läuferinnen in der Topgruppe, schieden aus. Als beste Österreicherin belegte etwas überrschend, Slalom-Spezialistin Marlies Schild mit einem starken zweiten Durchgang Rang fünf.

"Der Rückstand ist schon beträchtlich, aber ich glaube, es passt schon. Heute bin ich noch mit wenig Selbstvertrauen am Start gestanden. Aber darauf kann man aufbauen", freute sich Schild. Kahrin Zettel, die in Sölden und Aspen hinter Maze jeweils Rang zwei belegt hatte, wurde Sechste unmittelbar hinter ihr landete Michaela Kirchgasser auf Rang sieben.

Privatduell zwischen Maze und Vonn

Für Tina Maze schmeckte der Triumph doppelt süß. Denn am Rande des Ski-Weltcups in St. Moritz sorgte eine angebliche unflätige Beleidigung von Lindesy Vonn gegen Maze für große Unruhe . Maze, derzeit überlegen Führende im Weltcup, will gehört haben, wie Vonn sie nach ihrem Triumph beim Super-G am Samstag übel beschimpft haben soll ("Fuck you, Maze").

Während die Amerikanerin nur Platz 27 belegte, baute die Slowenin die Führung im Gesamtweltcup aus und antwortete damit auf ihre eigene Weise.



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