Nach ihrer Darminfektion und der damit verbundenen Zwangspause meldete sich Lindsey Vonn vergangenes Wochenende eindrucksvoll im Weltcup-Zirkus zurück. Bei den Speed-Bewerben in Lake Louis war das US-Girl in allen drei Rennen eine Klasse für sich und holte sich damit zum zweiten Mal in Folge das "Lake-Louise-Triple".
Vonns Dominanz "ist frustrierend"
Nach dem 100. Podestplatz reagiert bei der Konkurrenz der Frust über Vonns Domminaz. "Es ist frustrierend für alle anderen. Aber sie fährt einen Speed, bei dem niemand mitkommt", muss etwa ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl zugeben. Und tatsächlich scheint in den Speed-Bewerben niemand an das US-Girl ranzukommen. In Lake Louise schafften das am ehesten noch ihre Landsfrauen Stacey Cook (bei beiden Abfahrten Zweite, Anm.) und Julia Mancuso mit Platz zwei im Super G.
"In den Speed-Disziplinen bin ich im Vorteil. Ich werde versuchen so viele Rennen zu gewinnen, wie möglich", erklärte Vonn, die ihre Chancen auf Weltcup-Punkte auch im Riesentorlauf sieht: "Die ersten Rennen sind sicherlich nicht so gut für mich gelaufen, aber das waren nur die ersten paar Rennen."
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