Nichts wurde es beim Riesentorlauf von Beaver Creek mit dem ersten ÖSV-Sieg der neuen Saison. Ein US-Amerikaner hatte etwas dagegen: Ted Ligety knallte Schwünge in den Schnee, gegen die kein anderer Athlet derzeit ein Gegenmittel findet. Wer halbwegs dagegen hält? Marcel Hirscher, der auf Platz zwei landet. Das Podest komplett macht Davide Simoncelli auf Rang drei.
Der neue alte Zweikampf
Da half auch eine Fahrt auf Angriff von Hirscher nichts, der mit seinen Fehlern haderte: "Es waren wilde Fehler dabei, aber mit Platz zwei darf ich schon zufrieden sein. Erster wäre ich ohnehin nicht geworden", sagt Hirscher. Was ihn zu dieser Aussage bewegt? Die Form seines US-Konkurrenten. Bei seinem 13. Weltcup-Sieg gelang es Ligety als einzigem Topläufer, den Vorsprung des ersten Durchgangs im zweiten Lauf noch auszubauen.
"Eigentlich ist es ziemlich einfach"
Was Ligety so stark macht? Hirscher: "Er macht keine Fehler und fährt saugut - eigentlich ziemlich einfach." Hinzu kommt noch ein fast blindes Verständnis mit dem neuen Material, "das sagt nicht nur die Zeit, sondern auch das Auge", analysiert Hirscher. Wobei bei solchen Riesentorläufen wie in Beaver Creek das neue Material ohnehin ad absurdum geführt wird, wie Hirscher sagt: "Mit 31 Meter Torabstand hätte man die Materialreform nicht gebraucht. Schauen wir mal, wie es weitergeht."
Was Sieger Ligety selbst zu seiner Leistung sagt? "Es war gar nicht so einfach. Der Schnee hier ist irre, weil er so aggressiv ist. Auch ich hatte einige kleine Fehler. Vielleicht helfen mir die neuen Skier bei meinem Speed." Ein Speed, mit dem er die die Konkurrenz derzeit zum Verzweifeln bringt.








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