Es hatte sich abgezeichnet. Nach der Machtdemonstration in den beiden Abfahrten legte Lindesy Vonn heute im Super G nach. Julia Mancuso sorgte mit Platz zwei für den dritten US-Doppelschlag an diesem Wochenende. Für Vonn war es der insgesamt 14. Sieg in Lake Louise.
Vonn mit Kampfansage
Lindsey Vonn
Aus österreichischer Sicht begann das Rennen mit dem Ausfall von Nicole Hosp symptomatisch. Österreichs Aushängeschilder vergangener Jahre suchen in den Speed-Bewerben weiter nach ihrer Form.
Doch auf Anna Fenninger ist Verlass. Die Salzburgerin belegte hinter dem US-Duo Rang drei und fuhr damit im Super-G in Lake Louise zum vierten Mal in Folge unter die Top vier. "Das ist mein Hang. Bei dem Steilhang geht mit das Herz auf", strahlte Fenninger. Doch sie wusste auch, wo sie Zeit liegen ließ. "Ich habe im Flachen probiert zu pushen, sonst hat man keine Chance gegen Vonn. Das ist mir leider nicht so gut gelungen", räumte Fenninger ein.
Anna Fenninger
Görgl und Co suchen noch nach ihrer Form
Mit Stefanie Moser (9.) fuhr eine weitere Österreicherin unter die Top Ten. Die übrigen ÖSV-Ladies blieben hinter der Erwartungshaltung. Elisabeht Görgl (14.), Andrea Fischbacher (17.), Regina Sterz (21.) und Stefanie Köhle (26.) landeten nicht im Spitzenfeld.
Für Fenninger ist die Devise für die nächsten Rennen in St. Moritz klar. "Ich möchte so weitermachen wie bisher", sagte die Salzburgerin. Gut möglich, dass sie in diesem Fall einer Lindsey Vonn Paroli bieten kann.













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