Christof Innerhofer gewinnt die Herren-Abfahrt in Beaver Creek. Der 27-Jährige fliegt zum vierten Weltcup-Sieg seiner Karriere und lässt die Favoriten hinter sich. "Ein Wahnsinn", freut sich Innerhofer. "In Lake Louise war ich noch so weit weg (wurde 27, Anm.) und jetzt habe ich alles riskiert. Ich wollte einfach den Ski laufen lassen und bin happy mit dem Resultat." Aksel Lund Svindal wird Zweiter, Kjetil Jansrud macht das Podest als Dritter komplett.
Österreicher geschlagen
Das Warten auf den ersten Saisonsieg geht weiter. Klaus Kröll muss sich mit über einer Sekunde dem Sieger aus Südtirol geschlagen geben. Bester Österreicher wird überraschend Florian Scheiber, der mit Startnummer 42 knapp am Podest vorbeischrammte (auf Platz drei fehlten zehn Hundertstel) und auf Platz vier landete.
Franz mit sich selbst unzufrieden
Auch Max Franz, der mit seinem zweiten Platz in Lake Louise auf sich aufmerksam machte, zeigte sich enttäuscht. Nach guten ersten Sekunden erlaubt sich die Zukunftshoffnung einen Innenskifehler, kann dank guter Körperbeherrschung jedoch einen Sturz verhindern -das Ausscheiden konnte er nicht mehr vermeiden.
Für den 23-Jährigen, der mit großen Ambitionen in das Rennen ging, war der Ausfall schwer zu verkraften. Ausgerechnet auf der Piste, auf der sich Franz 2009 das Kreuzband riss, hätte ein Erfolgserlebnis gut getan. "Das wurmt mich extrem. So kann man nicht in eine Kurve fahren. Ewig schade! Morgen geht es jedoch weiter. Ich hab´s heute einfach nicht zusammengebracht", sagt Franz. Am Samstag steht in Beaver Creek ein Super-G auf dem Programm.








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