"In Amerika ist es genau richtig zum Anfangen. Ein schöner Kunstschnee. Beaver Creek ist immer sensationell. Da ist die Piste vom ersten bis zum letzten Läufer in einem Topzustand und immer gleich. Griffig und nicht eisig. Aber auch Lake Louise ist immer gut", sagte Max Franz im Gespräch mit sport10.at vor Saisonbeginn.
Franz bereit für das Rennen
Nun geht es in Beaver Creek weiter. Zweiter und Sechster im Training lässt sich jedenfalls gut an. Für die Abfahrt (heute 18.45 Uhr live in ORF eins) ist er bestens gerüstet. "Letztes Training in Beaver Creek: Platz sechs! Jetzt bin ich bereit für das Rennen", schrieb der 23-Jährige am Donnerstag.
Dabei, sollte man meinen, Beaver Creek wäre alles andere als ein Ort, an dem sich der Weißbriacher wohlfühlt. 2009 hat er sich just auf dieser Piste das Kreuzband gerissen. Doch daran denkt er heute gar nicht mehr. Auch, weil die aktuelle Strecke nicht direkt über die Stelle führt, wo er nach einem Sprung gestürzt war. "Den umfahren wir jetzt. Ich mag den Ort, ich mag den Schnee. Man braucht hier nicht viel tun, damit der Ski zieht", sagt Franz.
Franz hat gelernt, sich zu schinden
Lange galt Franz als das schlampige Genie, weiß auch sein Cousin Werner Franz, ehemaliger Weltklasseabfahrer. "Skifahrerisch ist der Max ja ein Genie. Aber ich habe schon nicht mehr dran geglaubt, dass er irgendwann kapieren würde, dass auch das beinharte Konditionstraining im Sommer unerlässlich ist", sagt Werner in der SportWoche.
Das hat sich in den letzten Jahren aber geändert. Pause legte Franz nach der vergangenen Saison fast keine ein. Lediglich während dem Island-Trip, der als Startschuss für die WM in Schladming galt, gönnte er sich eine Pause. "Das war mein Urlaub", sagte Max.
Franz ist der selbe Jahrgang wie Marcel Hirscher. Beide wurden 1989 geboren. "Der Max ist komplett schmerzfrei. Der hat mit einem Kreuzbandriss die Europacup-Abfahrt in Wengen gewonnen, das sagt alles", so der Gesamt-Weltcup-Sieger.








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