"Man muss nicht groß um den heißen Brei reden. Wir gehen als Favorit in die Begegnung und wollen drei Punkte mitnehmen", tönte ein selbstbewusster Jürgen Melzer noch vor einigen Tagen.
Der als Wundertüte bekannte Andrey Golubjew präsentierte sich am Freitag gegen Andreas Haider-Maurer als Weltklassespieler. Der gebürtige Russe servierte stark und machte die Big Points. Das reichte, um Haider-Mauer mit 6:7 (2/7), 3:6, 6:7 (5/7)abzufertigen.
Haider Mauer: "Golubjew war heute sehr stark"
"Ich bin davon ausgegangen, dass er ein guter Spieler ist, aber heute hat er einen sehr starken Tag erwischt", stellte der Waldviertler trocken fest. "Natürlich bin ich enttäuscht. Wenn ich das erste oder dritte Tiebreak gewinne, ist alles möglich", haderte Haider Maurer. Österreichs Hoffnungen ruhten nun auf der heimischen Nummer eins.
Melzer auf verlorenem Posten
Doch Jürgen Melzer erwischte einen rabenschwarzen Tag. Der 31-jährige Niederösterreicher unterlag Jewgenij Korolew, aktuell nur Nummer 211 im ATP-Ranking nach 2:12 Stunden sang und klanglos mit 6:7(4),3:6,2:6. Damit müssen Alexander Peya und Julian Knowle am Samstag (9:00 Uhr MEZ) das Doppel unbedingt gewinnen, um Österreichs Chance auf das Viertelfinale noch aufrechtzuerhalten. Peya/Knowle spielen gegen Golubjew und Juri Schukin. Auch die beiden Sonntag-Einzel müssen Melzer und Co. für sich entscheiden, um doch noch die erhoffte Wende zu schaffen.













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