Jürgen Melzer steht nach einem Kraftakt in der dritten Runde der Australian Open. Der Niederösterreicher setzte sich in fünf Sätzen gegen den Spanier Roberto Bautista Agut mit 6:7 (4/7/ 6:3 6:7 (3:7) 6:3 6:2 durch und trifft in der dritten Runde mit dem Tschechen Thomas Berdych auf ein großes Kaliber.
Clemens Trimmel
"Das sind haargenau die Matches, die Jürgen derzeit braucht. Obwohl die Partie so lange gedauert hat, hat er sich nicht hängen lassen, hat sich in die Partie zurückgekämpft und war zum Schluss der fittere Spieler. In die Partie mit Berdych kann er locker hineingehen, da er absolut nichts zu verlieren hat", erklärte Trimmel. Für Melzer selbst ist Devise unterdessen klar. "Ich habe nach der Partie ein Eisbad genommen und freue mich jetzt auf das Duell mit Berdych", sagte der 31-Jährige.
Ausgeglichenen Head to Head
Das Head-to-Head gegen den Weltranglisten-Sechsten ist mit 2:2 zwar ausgeglichen, Melzers letzter Sieg liegt aber schon sechs Jahre zurück. Ein gutes Omen ist möglicherweise die Tatsache, dass Melzer beide Siege gegen Berdych auf australischem Boden feierte. Das letzte Aufeindertreffen der beiden fand 2011 in Peking statt. Dort hatte Berdych mit 7:5, 7:5 das bessere Ende für sich.
Auf jeden Fall ein gutes Vorzeichen ist der klare Erstrundensieg von Melzer über von Kasachen Michael Kukuschkin. Im Februar trifft Österreich im Tennis Davis Cup in der ersten Runde der Weltgruppe auswärts auf Kasachstan und kann nun mit einem leichten psychologischen Vorteil in die Begegnung gehen.
Paszek auf verlorenem Posten
Im Gegensatz zu Jürgen Melzer musste Tamira Paszek bereits wieder die Segel streichen. Nach dem Erstrundensieg über Stefanie Vögele ging die Dornbirnerin sang und klanglos mit 2:6 1:6 gegen die mit einer Wildcard ins Turnier gekommene US-Amerikanerin Madison Keys unter.













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