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Juergen Melzer Nummer Welt

Wo Jürgen Melzer die Nummer 3 der Welt ist

Jürgen Melzer ist der drittbeste "Breaker" im Jahr 2012. Welche Kapazunder vor ihm liegen und welche Größen er in dieser Rangliste hinter sich lässt.

Tennis |  18.11.2012 | 15:47 |  Thomas Haider

Für Jürgen Melzer war die Tennis-Saison irgendwie durchwachsen. Einerseits gewann er im Februar in Memphis das höchstdotierte Turnier seiner Karriere und seinen insgesamt vierten ATP-Titel, andererseits musste er sich viel mit Verletzungen, Krankheiten und schmerzhaften Niederlagen herumschlagen.

Nur Nadal und Djokovic waren noch besser

Und dennoch ist Melzer die Nummer drei der Welt! Kein Irrtum, kein übertriebener Patriotismus, sondern die Realität: Der 31-jährige Niederösterreicher beendete diese Tennis-Saison 2012 in der Break-Rangliste auf Rang drei – und ist damit der drittbeste "Breaker" der Tennis-Welt.

Melzer hatte in der Saison insgesamt 222 Break-Chancen, von denen er 101 nützte – das macht eine Erfolgsquote von unglaublichen 45 Prozent! Besser sind in dieser Wertung nur: Rafael Nadal, der seit seinem Aus in Wimbledon im Juli verletzungsbedingt kein Match mehr bestreiten konnte, mit 433 Breakbällen von denen er 213 verwandelte (49 Prozent) und Novak Djokovic, die amtierende Nummer eins der Weltrangliste, mit einer Erfolgsquote von 46 Prozent (768 Breakchancen/357 genützt).

Federer und Murray nicht im Spitzenfeld

Interessant: Roger Federer und Andy Murray scheinen in den Top-10 dieser Rangliste nicht auf. Federer liegt auf Rang 18, Murray nur auf Rang 23.

Break-Rangliste 2012:
1. Rafael Nadal (ESP) 49 Prozent (213 von 433)
2. Novak Djokovic (SRB) 46 Prozent (357 von 768)
3. Jürgen Melzer (AUT) 45 Prozent (101 von 222)
4. Fabio Fognini (ITA) 45 Prozent (145 von 319)
5. Flavio Cipolla (ITA) 45 Prozent (131 von 289)
6. Nikolay Davydenko (RUS) 45 Prozent (150 von 337)
7. Andreas Seppi (ITA) 44 Prozent (188 von 423)
8. David Ferrer (ESP) 44 Prozent (306 von 694)
9. Philipp Kohlschreiber (GER) 44 Prozent (186 von 424)
10. Stanislas Wawrinka (SUI) 43 Prozent (179 von 412)
18. Roger Federer (SUI) 42 Prozent (264 von 630)
23. Andy Murray (GBR) 41 Prozent (287 von 696)