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England am Ende
von Toni Huemer
Der eine oder andere mag sich noch erinnern: vor ziemlich genau einem Jahr predigte ich an dieser Stelle über den Niedergang der Top-Klubs in der Premier League. In einigen Foren wurde ich dafür heftig geprügelt, wenig überraschend von Leuten, die meist Klublogos von Manchester United, Arsenal oder Chelsea auf ihren Facebook-Seiten führten.
Das sind wohl dieselben Typen, die im TV zusehen müssen wie sich der FC Basel gegen den FC Bayern schlägt und die seit Wochen den Spielplan der Europa League studieren. Das hat wenig mit Bad Luck zu tun. Schon seit einigen Jahren geht die Leistungskurve an der Spitze der Premier League langsam aber stetig nach unten. Davor schützt auch blinde Liebe zu seinem Herzensklub nicht. Chelsea in Neapel? Inferior! Arsenal in Mailand? Ein schlechter Scherz! Basels Coup gegen United? Kein Zufallsprodukt. Und wenn bei einem Klub (Man City) die Superstars (Tevez) keine Lust haben sich aufzuwärmen, darf man sich über ein frühes K.o. nicht wundern.
Keine Angst, ich bin kein Inselhasser, lebte früher dort. Es gab für mich nichts Schöneres als zwischen Glasgow und Southampton den besten Teams und Bands zuzujubeln. Aber die beste Liga der Welt? Dieses Prädikat ist schon lange weg. Für die Hardcore-Realitätsverweiger spätestens seit dieser Woche.







Toni Huemer



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