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Chapeau vor David Beckham
von Stefan Weger
Es war zweifelsohne der Transfer in dieser Periode: David Beckham, der seit dem Saisonende der MLS ohne Verein dastand, wechselt in die französische Ligue 1 zu Paris Saint-Germain. Der 37-Jährige muss sich in einem mit Stars gespicktem Team beweisen und will noch einmal dazubeitragen, eine Meisterschaft zu gewinnen und in der Champions League so weit wie möglich zu kommen.
"Hier ist etwas im Entstehen und ich bin froh, dass ich dabei mithelfen darf", sagt er bei einer Pressekonferenz. "Ich fühle mich noch immer wie 21, bin bereit für das Abenteuer Paris", ergänzt Becks, der in Paris die Nummer 32 tragen wird. Die üblichen Phrasen, die man halt so drischt, wenn man gerade bei einem neuen Verein unterschrieben hat.
Alles andere als üblich ist es hingegen, dass er das in Paris für null Cent macht. Beckham bekommt nämlich kein Geld von PSG überwiesen. Denn er und seine Frau Victoria haben sich dazu entschlossen, das Gehalt aus seinem fünfmonatigen Vertrag zu spenden und zwar an eine Kinderhilfsorganisation in Paris. Alle Achtung, Herr Beckham! Ein mehr als nur feiner Zug.
Klar kann man jetzt sagen, Beckham kann es sich leisten bei einem geschätzten Jahreseinkommen von 32,4 Millionen Euro. Aber leisten könnten es sich auch andere, doch sie tun es nicht. Deswegen muss ihm diese Tat hoch angerechnet werden.
Apropos gespendet: Auch Marcel Hirscher hat zuletzt seine Siegerprämie gespendet. Sein Preisgeld für den RTL-Sieg in Alta Badia ging an die Betroffenen der Mure im Gadertal. Immerhin auch 18.000 Euro.








Stefan Weger


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