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Hirscher einer wie Maier
von Stefan Weger
Marcel Hirscher ist wieder einmal in aller Munde. Wie er zurzeit um die Tore im alpinen Ski-Weltcup carvt, ist einzigartig. Im Moment scheint ihn nichts aus der Bahn zu werfen. Im Riesentorlauf knallte er sensationelle Zwischenzeiten in den Schnee, ehe ihn die Piste beinahe abwarf.
Doch seine sensationelle Körperbeherrschung hielt ihn im Rennen. Zwar stand der 23-Jährige am Ende ohne Sieg da, aber mit der Gewissheit, selbst einen Ted Ligety ohne Probleme abhängen zu können.
Im Slalom einen Tag später riskierte Hirscher wieder alles, ging "All in", wie er selbst sagte, und fuhr von Rang acht auf den ersten Platz. Mit einem Lauf, den man wohl perfekter nicht hätte fahren können. Hirscher holte mehr als acht Zehntel auf.
Eine solche Überlegenheit eines österreichischen Fahrers hatte es lange nicht gegeben. Das liegt schon eine ganze Weile zurück. Hirscher erinnert an Hermann Maier in seinen besten Zeiten.
Maier selbst meint, Hirscher wäre noch kein Siegfahrer, davon wäre er noch ein wenig entfernt. Die Statistik spricht aber gegen diese Aussage. Drei Siege in den letzten drei Slaloms sind eine beachtliche Leistung. Vor allem weil in keiner anderen Disziplin die Leistungsdichte höher ist als im Torlauf. Aber Maier wollte durch seine Aussage ohnehin nur Druck von Hirschers Schultern nehmen.








Stefan Weger


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