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Pleiten, Pech & Macho
von Markus Geisler
Glückwunsch an die Admira! Mit Jürgen Macho hat man auf einer der Positionen, auf der im Herbst der Schuh gewaltig drückte, einen Ersatz mit Klasseformat gefunden. Einser-Goalie Patrick Tischler hat es geschafft, bei der SportWoche-Wahl der besten Liga-Goalies auf Rang elf zu landen - bei zehn Mannschaften. Und Ersatzmann Andreas Leitner, sicher eine hoffnungsvolle Zukunftsaktie, hat bei seinem ersten Einsatz von Beginn an so fürchterlich gepatzt, dass bei Didi Kühbauer alle Abstiegs-Alarmglocken schrillten.
Doch die Verpflichtung von Jürgen Macho birgt ein Risiko: Der Mann zieht das Pech an wie Stefan Maierhofer die Kritiker. Schon im Herbst 2009, als Macho zum LASK wechselte, habe ich in der SportWoche eine Geschichte mit dem Titel "Pleiten, Pech & Macho" gemacht. Und ich fürchte, sie hat nichts an Aktualität verloren.
Brüche, Knieverletzungen, Degradierungen - Machos Weg ist gepflastert von Rückschlägen. Es spricht für den sympathischen 35-Jährigen, der unbestritten ein Klassekeeper ist, dass er immer wieder aufgestanden ist. Dass er nachher allerdings wieder hinfällt, ist aufgrund seiner Geschichte mehr als wahrscheinlich. Macho hat in seiner 16 Jahre währenden Profi-Karriere gut 150 Liga-Spiele bestritten. In diesem Zeitraum bestreiten andere etwa 450 Spiele, also das Dreifache.
Glückwunsch an die Admira? Erst wenn Macho es schafft, nach eineinhalb Jahren ohne Matchpraxis im Frühjahr seine Pechsträhne hinter sich zu lassen, kann man von einem gelungenen Transfer sprechen. Dass die Admira dieses Risiko eingeht, ist für mich allerdings nachvollziehbar - siehe oben.








Markus Geisler


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