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Guardiola als weitere Aufwertung
von Kurt Vierthaler
Josep Guardiola i Sala hat sich also entschieden. Der bis dato wohl meist umworbene Trainer der Welt ist seit Mittwoch offiziell vom Markt und wird ab Sommer 2013 den FC Bayern trainieren. In Fußball-Deutschland löste diese Meldung ein kleines Erdbeben aus.
Dass sich der ehemalige Barcelona-Coach, der mit den "Blaugrana" in vier Jahren sagenhafte 14 Titel gewann, ausgerechnet für die Bayern entschieden hat, macht fast die ganze Nation stolz. Zurecht. Denn der 41-Jährige gilt als einer der größten Fachmänner und wurde nicht umsonst von zahlreichen Topklubs gejagt.
Manchester City, Chelsea, Manchester United, AC Milan - alles, was im internationalen Fußball Rang und Namen hat, war hinter dem Spanier her. Sogar als brasilianischer Teamchef war Guardiola im Gespräch. "Ich kann nur vollen Herzens und ohne Neid gratulieren. Man muss auch die Größe haben und sagen können: Chapeau! Das ist eine Riesengeschichte für die Liga, gibt ihr international noch mehr Reputation", erkannte auch Hans-Joachim Watzke neidlos an.
Der Dortmund-Boss spricht damit jene Tendenz an, die schon seit Jahren deutlich sichtbar ist: Die deutsche Bundesliga hat sich mittlerweile zu einer der besten Ligen der Welt entwickelt, wenn nicht sogar zu der besten. Volle Stadien, hervorragende Infrastrukturen, wirtschaftlich gesunde Vereine, Topspieler und dazu sportlicher Erfolg - Deutschland hat längst zur Premier League und der Primera Division aufgeschlossen. Das beweist nicht zuletzt der Transfercoup um Guardiola.
Aus österreichischer Sicht ist die Verpflichtung des smarten Katalanen ebenfalls ein absoluter Gewinn, denn ÖFB-Youngster David Alaba darf künftig von einem der renommiertesten Fußball-Lehrer lernen.








Kurt Vierthaler



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