Wie die englische Qualitätszeitung The Guardian in ihrer Samstags-Ausgabe berichtet, ist Manchester-United-Star Wayne Rooney einer von 46 neuen Betroffenen, deren Namen bei der Aufarbeitung des Abhörskandals festgehalten wurden.
Rooney sei demnach unter anderem ebenso wie sein Berater, Paul Stretford, sowie Rugby-Kommentator Matt Dawson über einen längeren Zeitraum telefonisch belauscht worden, weshalb sich die Anzahl der Klagen gegen den alternden Medienmongul Rupert Murdoch drastisch erhöhen sollte.
Das Material soll dem Vernehmen nach Boulevard-Blättern wie etwa News of the World zugespielt worden sein, das bereits ihm Laufe der Ermittlungen eingestellt werden musste.
Zumindest sportlich konnten Rooney die Gerüchte, die schon länger kursierten, nichts anhaben. 31 Treffer gelangen dem 73-fachen Internationalen in den letzten 40 Pflichtspielen. Erst am vergangenen Wochenende steuerte Uniteds Nummer zehn einen Doppelpack gegen Aston Villa, Klub von ÖFB-Legionär Andreas Weimann, bei.
Rooney nähert sich dem Rekordhalter
Zuletzt glaubte Coach Alex Ferguson sogar daran, dass Rooney bald den Tor-Rekord von Klub Legende Bobby Charlton knacken wird. Der liegt mit 249 Treffern noch 71 Tore vor dem 26-Jährigen.
Derzeit rangiert der Engländer auf Platz fünf der klubinternen Torjägerliste. Mit 178 Toren für United fehlen ihm noch zwei, um an George Best and Dennis Viollet vorbeizuziehen.
Owen-Comeback im Saisonfinish?
Ein anderer ManUnited-Stürmer könnte demnächst sein Comeback feiern. Seit November machte Michael Owen aufgrund einer Verletzung kein Spiel mehr, scheint nun aber allmählich seine Fitness wiederzuerlangen. Ferguson: "Wir wollen versuchen, ihn für die letzten Spiele wieder auf den Platz zu bekommen."
Eventuell schon am kommenden Sonntag (13.30 Uhr), wenn Premier-League-Leader Manchester United Everton empfängt. Bei den Gästen genießt Owen ob seiner Liverpool-Vergangenheit kein allzu hohes Standing.
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