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Stranzl oeFBTeam einem guten

Stranzl: "ÖFB-Team auf einem guten Weg"

Martin Stranzl mischt mit Borussia Mönchengladbach derzeit das Spitzenfeld der deutschen Bundesliga auf. Das österreichische Nationalteam sieht er auf einem guten Weg.

International |  14.12.2011 | 15:27 |  Florian Pertlik

Martin Stranzl erlebt mit Borussia Mönchengladbach gerade einen Höhenflug der ganz besonderen Art. Darüber kann auch die schmerzhafte 0:1-Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende gegen Aufsteiger Augsburg nicht hinwegtäuschen. Nachdem sich die Elf von Trainier Lucien Favre am Ende der vergangenen Saison erst in den Relegationsspielen vor dem Abstieg in die zweite Liga retten konnte, liegt Gladbach nach 16 Spieltagen der aktuellen Spielzeit auf dem überraschend starken vierten Rang.

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Martin Stranzl: Seine Karriere


"Wir haben den Schwung mitgenommen"

Der Rückstand auf Tabellenführer Bayern München beträgt nur vier Zähler - ein Erfolg mit dem überhaupt nicht zu rechnen war. Einer der Verantwortlichen dafür ist Martin Stranzl, der zuletzt hart um seinen Platz in der Innenverteidigung kämpfen musste. Zehn Bundesligaspiele bestritt der 31-Jährige in der bisherigen Saison, dass es nicht mehr waren, liegt auch an einer Kapselverletzung, die der Österreicher mehrere Wochen mit sich herumschleppte. Mit der aktuellen Situation beim - im Vorfeld der Saison als Abstiegskandidaten gehandelten - Verein, kann Stranzl dennoch sehr zufrieden sein.

Wir haben den Schwung mitgenommen, die Mannschaft entwickelt sich, der Zusammenhalt ist vorhanden.
Martin Stranzl

Der gebürtige Burgenländer selbst sieht dabei vor allem die durch den knappen Klassenerhalt entstandene positive Emotion, als Hauptgrund für den Erfolgslauf. "Man kann nicht oft genug betonen, welche große Rolle die Psyche im Sport spielt", erklärte Stranzl erst kürzlich im deutschen Fachmagazin Kicker und fügte hinzu: "Wir haben den Schwung mitgenommen, die Mannschaft entwickelt sich, der Zusammenhalt ist vorhanden - an solchen Punkten lässt sich unsere gute Hinrunde festmachen."

"Wünsche Koller, dass er die Quali packt"

Stranzls Karriereende im Sommer 2013 steht dennoch schon fest. Ein Entschluss, den er vor allem aus familiären Gründen getroffen hat. "Dieser Plan war schon gereift, als ich bei der Borussia unterschrieben hatte. 2013 ist ein guter Zeitpunkt für diesen Schritt. Mein Sohn kommt dann in die Schule, meine Tochter in den Kindergarten. Ich wollte, dass meine Kinder in meiner Heimat im Burgenland in die Schule gehen", so der 31-Jährige im Kicker. Von einem zu frühen Karriereende will Stranzl nichts wissen: "Ich kenne doch das Geschäft und weiß, wie schnell alles gehen kann."

Es hätte keinen Sinn gemacht, eine Qualifikation zu beginnen und 2013 die Karriere zu beenden.
Martin Stranzl

Erst kürzlich war Neo-Teamchef Marcel Koller beim Innenverteidiger zu Gast, wollte ihn für die anstehende WM-Qualifikation für das Nationalteam zurückgewinnen. Stranzl lehnte ab - die Gründe für diese Entscheidung? "Es hätte keinen Sinn gemacht, eine Qualifikation zu beginnen und 2013 die Karriere zu beenden. Das Turnier würde ich dann ja gar nicht spielen, falls man sich qualifiziert." Das ÖFB-Team sieht er dennoch auf einem guten Weg: "Ich sehe die Zukunft nicht so schlecht. Ich wünsche Marcel Koller, dass er die Quali packt."



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