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Stranzl Vollgas Borussia

Stranzl: Volle Konzentration auf Borussia

Martin Stranzl wird nicht mehr für die österreichische Nationalmannschaft auflaufen. Warum sich der Borussia Mönchengladbach-Verteidiger gegen eine ÖFB-Rückkehr entschied.

International |  19.10.2011 | 12:17 |  SW

Es war der erste offizielle Dienstbesuch von Neo-Teamchef Marcel Koller und diesen stattete er Martin Stranzl ab. Er wollte den Verteidiger von Borussia Mönchengladbach, der maßgeblich am Aufschwung der Fohlen beteiligt ist, zu einem Comeback in der Nationalmannschaft überreden. "Es war ein gutes Gespräch", sagt Stranzl, "aber für mich gibt es kein zurück mehr."

Stranzl: "Volle Energie auf Verein richten"

Vor zwei Jahren kehrte er dem ÖFB-Team den Rücken. Damals gab es Differenzen mit Didi Constantini. Für Stranzl Grund genug, nie mehr für Österreich aufzulaufen. "Ich will meine Energie und Konzentration auf Verein und meine Familie richten. Ich kann doch jetzt nicht, nur weil plötzlich ein guter Trainer da ist, alles wieder umschmeißen. Ich bin Patriot - aber auch konsequent bei meinen Entscheidungen", so Stranzl im Express.

Bevor Koller mit Stranzl sprach, stattete Sportdirektor Willi Ruttensteiner dem Mönchengladbach-Innenverteidiger einen Besuch ab. Dieser erklärte dann bei seiner Rückkehr in diversen Medien, dass das Gespräch gut verlaufen sei. Das störte Stranzl wiederum.

"Weiß auch nicht, was das soll"

"Ich weiß auch nicht, was das soll. Ich weiß auch nicht, warum zu lesen war, ich würde mir ein Hintertürchen offen lassen. Das Thema ist jetzt endgültig vom Tisch", sagt der gebürtige Burgenländer.

Seine volle Konzentration gilt nun Mönchengladbach. Sein Vertrag bei den Fohle läuft noch bis zum Sommer 2013. Dann will er seine Schuhe endgültig an den Nagel hängen. Doch bis es soweit ist, hat er noch einiges vor. Mit Borussia Mönchengladbach scheint diese Saison noch so einiges möglich zu sein. Nach neun Runden sind sie der erste Verfolger von Bayern München.



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