Am Ende war es eine Nullnummer. Doch eine mit Mehrwert. Am Samstag trat Martin Stranzl mit seiner Borussia zum letzten Vorbereitungsspiel vor dem ersten Pflichtspiel (Cupspiel gegen Regensburg) an. Der Gegner: Premier-League-Mittelständler Sunderland. Am Ende gab es ein 0:0. Mit dem sowohl der Abwehrchef (spielte durch), als auch die gesamte Mannschaft nicht unzufrieden sein dürften.
Wo stehen die Fohlen?
Dabei stand der letzte echte Härtetest gegen einen Premier-League-Klub unter keinem guten Stern für die Borussen. "Wir sind nach der harten Vorbereitung ein wenig müde", erklärte Stranzl der WZ. Hinzu kommt, dass Sunderland wegen Probleme mit den Hotelzimmern fast schon vor dem Spiel wieder abgereist wären.
Dass man den Test trotz Müdigkeit und Probleme dennoch ernst nahm, stand jedoch auch für Stranzl außer Frage: "Das ist das letzte Vorbereitungsspiel vor dem wichtigen Pokalspiel. Im Anschluss wird man sehen, wie weit wir sind und wo wir stehen."
Dabei brachte das Remis gegen Sunderland am Ende doch einiges an positiver Stimmung in den Borussen-Park. Die Mannschaft wurde bereits bei der Teamvorstellung gefeiert, als wäre man schon am Ende der Saison und im Spiel selbst wusste man mit guten Offensivaktionen zu überzeugen.
"Man ärgert sich natürlich"
Ein versöhnlicher Ausklang, einer mehr als harten Vorbereitungszeit: "Man ärgert sich natürlich, wenn man müde ist, und viele Dinge funktionieren nicht, wie sie sollen. Das muss man sich als Spieler dann auch im Kopf klar machen. Es ist was anderes, wenn du erst mal nur gegen leichte Gegner spielst", erklärt Stranzl, dessen Mannschaft sich absichtlich schwerer Testspielgegner - wie eben Sunderland - ausgesucht hat.
Nach dem Pokalspiel gegen Regensburg steht natürlich die Bundesliga im Fokus. Zu Beginn wartet mit dem FC Bayern eine denkbare schwere Aufgabe. Stranzl bleibt positiv: "Keiner hat sich verletzt, alle sind fit, das Klima ist gut, wir Spieler sind gut drauf."
Die Müdigkeit der letzten Tage muss man bis zum Saisonstart am 7. August jedenfalls abschütteln. Wenngleich für den österreichischen Legionär selbst dann die Vorbereitung noch nicht vorbei ist: "Die ersten zwei, drei Runden in der Bundesliga gehören mit dazu, bis die ganzen Automatismen da sind und das Timing stimmt, dauert es immer einige Zeit. Wichtig ist natürlich, dass wir in dieser Phase dagegenhalten und Punkte sammeln."







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