Borussia Mönchengladbach war in der Hinrunde die Schießbude der Liga. In 17 Spielen bekamen die Fohlen 47 (!) Gegentore. Im Winter wurde gehandelt. Martin Stranzl (30) wurde verpflichtet, seither steht die Abwehr. Nur 17 Gegentore haben die Gladbacher mit dem ehemaligen österreichischen Teamverteidiger erhalten.
Stranzl selbst bleibt aber bescheiden, sieht es als Gesamtes: "Die Verteidigung fängt bei den Stürmern an - und umgekehrt die Offensive bei den Verteidigern." Einen nicht unwesentlichen Anteil hat auch Trainer Lucien Favre. Er löste den glücklosen Michael Frontzeck ab. Er sagt den Spielern im Training immer gleich, was schief läuft.
Stranzl: "Muss viel miteinander reden"
"Es ist sicherlich so, dass wir einige Spieler im Team haben, denen man sagen muss, wie sie laufen müssen", sagt Stranzl. Auch er selbst ist einer, der viel mit seinen Teamkollegen spricht. Auf und abseits des Platzes. "Sich blind auf den anderen zu verlassen, ist gefährlich. Man muss viel miteinander reden auf dem Platz", sagt Stranzl.
Martin Stranzl
Die Borussen gewannen die letzten drei Spiele (1:0 gegen Dortmund und Hannover, 2:0 am vergangenen Wochenende gegen Freiburg) und stehen vor dem letzten Spieltag auf Relegationsplatz 16. Bei einem Sieg gegen Hamburg am kommenden Wochenende könnten die Gladbacher sogar den direkten Klassenerhalt schaffen.
"Es war gut, aber noch haben wir nichts erreicht"
"Dass wir die letzten Spiele gewonnen haben, war natürlich gut, aber noch haben wir nichts erreicht", weiß Stranzl und ist voll fokussiert auf das "Endspiel" gegen den HSV. Gegen die Hanseaten ist ein Sieg ebenso Pflicht.
Martin Stranzl
Sollte für die Borussen das Worstcase-Szenario, der Abstieg, eintreffen, ist für Stranzl klar: "Ich bleibe." Aber noch ist alles möglich für die Fohlen. Stranzl: "Ein Verein wie Borussia gehört einfach in die Bundesliga."







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