Am vergangenen Wochenende gab es ein kurzes Hochgefühl bei Borussia Mönchengladbach und Martin Stranzl. Gegen Werder Bremen konnte man - wenn auch knapp - gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf einen Punkt einfahren. Somit ist man seit zwei Spielen ungeschlagen. Dennoch hat man auch weiterhin die rote Laterne inne. Was mit Stranzl im Falle eines Abstiegs passiert? Er wird Borusse bleiben.
Stranzl ist eine Wand
Seit Winter versucht Stranzl als Abwehrchef die poröse Abwehr der Gladbacher zu stabilisieren. Mit Erfolg: Kassierte man in der Hinrunde in 17 Spielen noch 47 Gegentore, so hält man in der Rückrunde (bisher neun Spiele) erst bei 13 Gegentoren. Auch die Tabellenplatzierung der Rückrunde zeigt eine deutliche Verbesserung, momentan steht man dort auf Platz acht.
Neben dem erfahrenen Stranzl, ist auch der der 20-jährige Norweger Havard Nordtveit zu einer fixen Stütze im Gladbacher-Defensivspiel geworden. Er und Stranzl sind für viele Experten die Garanten der neuen Gladbacher-Abwehr.
Auch wenn die Stimmung in Gladbach nach dem Sieg gegen Hoffenheim (2:0) und dem Unentschieden gegen Werder Bremen (1:1) gut ist, so steht man dennoch auf dem letzten Tabellenplatz. Die zweite Liga ist also ein bestimmendes Thema. Sollte es zum Abstieg kommen - wovon freilich keiner ausgeht -, dürften sowohl Stranzl als auch Nordveit an Bord bleiben. "Beide haben Verträge bis 2013, die auch für die zweite Liga gelten", erklärte Borussia Sportdirektor Max Eberl.
Packt's die Borussia?
Für den Abstiegskampf werden die nächsten Runden entscheidend sein. "Es sind 30 Punkte im Spiel, wir haben noch die Chance", gibt sich Coach Lucien Favre kämpferisch.
Am Freitag kommt es zum Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern (23 Punkte), ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Gladbach (18 Punkte) braucht dringend ein Erfolgserlebnis, um den Anschluss nicht zu verlieren und am nächsten Spieltag wartet der FC Bayern München.












Spielplan und Tabelle









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