In der ersten Minuten war es ein Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg gegen Alexander Manninger (35), der wieder das Tor des FC Augsburg hütete. Sein ehemaliger Teamkollege bei Juventus, der Brasilianer Diego, der Manninger vor dem Spiel noch herzlich umarmte, prüfte den Österreicher ein ums andere Mal. Doch Manninger blieb Sieger, hielt seinen Kasten lange sauber. Gemeinsam haben Manninger und Diego viel erlebt, in Turin waren sie Nachbarn und trafen sich auch abseits des Platzes.
Diego lobte Manninger
Diego
In den deutschen Medien wurde Manninger, wie schon nach seinem Ligadebüt eine Woche zuvor, gefeiert. "Mannomann, Manninger! Ösi-Opa riesig", titelte etwa die Bild. Auch sein Trainer Markus Weinzierl lobte: "Er war heute ein sehr, sehr guter Torhüter."
Koncilia machte Manninger fit
Erst kurz vor der Winterpause war der vereinslose Manninger nach Augsburg gewechselt und unterschrieb dort einen Vertrag bis Saisonende. Monatelang hielt er sich auf eigene Faust fit. Das beinharte Training bei Friedl Koncilia (sport10.at berichtete vor Wochen) in Bad Ischl hat sich ausgezahlt. "Vor ein paar Wochen saß ich noch in meiner Wohnung auf dem Sofa und jetzt spiele ich Bundesliga", sagt Manninger.
Alexander Manninger
Verlernt hat er nichts und seinen Ehrgeiz hat er auch nicht verloren. Er ist immer einer der ersten auf dem Trainingsplatz und einer, der letzten, die in die Kabine gehen. "Ein gewisses Alter verlangt mehr Akribie und Pflege", verrät der 35-Jährige.
Rückkehr ins Nationalteam?
Aktuell rangiert Augsburg auf dem 14. Platz der Tabelle, zwei Punkte hinter Relegationsplatz 16, den im Moment Hoffenheim besetzt. Das Ziel Manninger ist es, mit seiner Erfahrung den Abstieg abzuwenden. Hält Manninger so weiter, dann scheint dies möglich zu sein. Und auch eine Rückkehr in das ÖFB-Team ist nicht mehr ausgeschlossen. Teamchef Marcel Koller hat jedenfalls angekündigt, Manninger zu beobachten.













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