Die ersten Minuten sahen vielversprechend aus. Mainz presste die Bayern früh an, attackiert aggressiv und zerstörte den Spielfluss des Favoriten. Sogar mehr Torschüsse standen anfangs auf der Habenseite. Doch dann ging alles sehr schnell: Top-Scorer Thomas Müller erzielte knapp vor der Pause den Führungstreffer und öffnete die Dose.
Alaba bereitet vor
Besonders Andreas Ivanschitz hing verloren im Offensiven Mittelfeld. Baumgartlinger spulte wie gewohnt seine Kilometer ab. "Mir liegt das aggressive Fußballspielen", sagte "Baumi" vor dem Spiel und zeigte auch gegen die Münchner seine Qualitäten. "Xavi von Barcelona ist mein großes Vorbild. Ich möchte im Spielaufbau integriert sein", fügte der Österreicher vor dem Spiel hinzu - davon war jedoch wenig zu sehen.
"Erste Hälfte war super"
Ganz anders die Bayern: Der Champions-League-Finalist des vergangenen Jahres drückte auf das dritte Tor. Und erneut war es Mandzukic, der sein vierzehntes Saisontor erzielte. Alaba wurde immer selbstsicherer, ließ verzweifelte Mainzer aussteigen und zeigte ein ausgezeichnetes Spiel. Die Bayern bleiben auf Titelkurs.
Ivanschitz, der sein 100. Bundesliga-Spiel absolvierte, sagte: "Es war eine super erste Halbzeit von uns. Zu dem Zeitpunkt hatten wir mehr Torchancen als die Bayern. Leider sind wir im zweiten Abschnitt untergegangen." Ivanschitz weiter: "Somit haben wir viel Aufwand betrieben aber letztlich kam nichts dabei heraus. Das nimmst du dir für die zweite Hälfte alles vor und dann bekommst du gleich nach Wiederbeginn das Tor. Dann läufst du nur noch hinterher."
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