Die Jänner-Transferperiode hat ihren Kracher: David Beckham (37) hat einen neuen Verein gefunden. Einen, mit dem er sich seinen großen Wunsch, noch einmal Champions League zu spielen, erfüllen kann. Zuletzt war Beckham vereinslos, weil er seinen Vertrag beim MLS-Klub Los Angeles Galaxy auflöste.
In Paris wird er mit Carlo Ancelotti genau von jenem Coach trainiert, der ihn schon zwei Mal in der Offseason der MLS nach Mailand zum AC lockte. Bereits vor einem Jahr hatte PSG versucht, Beckham nach Paris zu locken. Damals war der Transfer gescheitert.
Warum entschied er sich jetzt für PSG? "Ich habe immer für die besten Klubs gespielt. Bei Real, Manchester United, Milan und Los Angeles Galaxy", sagt Beckham. "Ich habe immer gesagt, dass ich in England nur für United spiele. Jetzt bin ich Spieler von Paris Saint-Germain. Eine Aufgabe, die mich ehrt und auf die ich mich sehr freue. Ich will dem Klub wachsen helfen."
David Beckham
In vier Ländern Meister?
Nun hat er unter dem Italiener die Möglichkeit, im vierten Land eine Meisterschaft zu gewinnen. Bisher holte Becks die Meisterschaft in England, Spanien und in den USA. Seinen ersten Auftritt in der Königsklasse des europäischen Fußballs hat Beckham am 6. März gegen Valencia.
David Beckham
Dem Manager streut er Rosen. "Carlo ist einer der besten Trainer, unter denen ich jemals gearbeitet habe. Ich bin froh hier zu sein und erneut die Chance zu haben, mich unter Carlo Ancelotti zu beweisen. Es ist eine tolle, neue Herausforderung für mich. Ich komme nach Paris in eine tolle Stadt, zu einem tollen Verein, mit vielen hervorragenden Spielern", sagt Beckham.
Zahlreiche Angebote für Beckham
In den letzten Tagen hielt sich der Engländer bei Arsenal fit. An Angeboten mangelte es "Becks" jedenfalls nicht. "Ich habe das Glück, dass ich trotz meiner 37 Jahre sehr viele Angebote hatte. Viele Vereine, so viele wie überhaupt noch nie, haben sich gemeldet und wollten mich haben. Darunter auch Paris und für sie habe ich mich nun entschieden."
Gesundheitlich hat er keine Probleme: "Ich fühle mich fit und gut. Ich war ja ohnehin nie der schnellste Spieler, also habe ich von meiner Schnelligkeit eigentlich kaum etwas verloren. Ich habe mein Niveau immer gehalten", grinst Beckham und ergänzt: "Ich bin für Paris bereit", sagt er. Am Freitag ist er allerdings noch nicht Teil der Mannschaft, wenn diese auswärts auf den FC Toulouse trifft.
sport10.at blickt auf die 20 Profi-Karriere-Jahre von David Beckham zurück, die drei Dinge zu bieten haben: Erfolge, Skandale und Styles.
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