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MegaCoup Guardiola Bayern

Mega-Coup: Guardiola zu den Bayern

Bayern München hat das Rennen gemacht. Ab dem 1. Juli 2013 wird Pep Guardiola das Trainer-Zepter beim deutschen Rekordmeister schwingen. Jupp Heynckes wird hingegen seine Karriere beenden.

International |  16.01.2013 | 17:09 |  Raphael Pikisch

Viel wurde spekuliert, täglich gab es neue Gerüchte, bei welchem Verein Pep Guardiola künftig arbeiten wird. Chelsea, Manchester City und die Bayern standen zuletzt in der Pole Position. Am Dienstag kamen erstmals Meldungen auf, wonach der Spanier sich für die Deutschen entschieden haben soll. Und tatsächlich: Am Mittwochnachmitag vermeldete der deutsche Rekordmeister den spektakulären Coup.

"Glanz für den deutschen Fußball"

"Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Fußballfachmann Pep Guardiola, der von vielen namhaften Klubs umworben und kontaktiert wurde, für den FC Bayern zu gewinnen", erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in einer Aussendung.

"Pep Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt und wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fußball viel Glanz verleihen kann. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit ab Juli 2013", so Rummenigge weiters. Bei den Bayern hat der Spanier einen Vertrag bis 2013 unterschrieben.

Heynckes hört auf

Bis Saison-Ende hat nun noch Jupp Heynckes bei den Bayern das Sagen. Der 67-Jährige teilte den Bayern-Bossen am Mittwoch mit, dass er seinen am 30.6.2013 auslaufenden Vertrag bei den Bayern nicht verlängern werde, sondern nach jetztigem Stand seine Trainer-Karriere beenden wird.

"Für diese Entscheidung müssen wir als Klub, aber auch als Freunde von Jupp Heynckes Verständnis aufbringen", so Rummenigge, "wir haben dies zu akzeptieren und auch zu respektieren". Nach ersten Informationen soll der Deutsche aber auch nach seiner Trainer-Karriere noch ein Amt beim Rekordmeister bekleiden.

In Anbetracht der Tatsache, dass man mit Pep Guardiola aber einen absoluten Superstar an die Säbener Straße holen konnte, ist der Abschied von Heynckes wohl verkraftbar.