Schon das erste Tor zwischen Hoffenheim und Werder Bremen war aus österreichischer Sicht höchst erfreulich: Sebastian Prödl köpfte in der 21. Minute zum 1:0 für Bremen ein. Acht Minuten später begann dann die Show des Marko Arnautovic. Nach einem Doppelpass mit Kevin De Bruyne stellt er auf 2:0 (29.), ehe er im weiteren Spielverlauf noch mit einem Freistoß und einem weiteren sehenswerten Treffer nachlegte. Der erste Dreierpack in der deutschen Liga für Arnautovic war perfekt.
"Gott sei Dank haben wir das Tor gemacht"
Das 3:1 fiel aus einem Freistoß heraus, den Arnautovic aus 16 Meter Entfernung im Tor versenkte. "Normal macht Araon (Hunt, Anm.) die Freistöße, dieses Mal war er nicht dabei, darum durfte ich mir den Ball nehmen", freut sich der 23-Jährige, der in einer Partie sein Torkonto gleich von bisher zwei Treffern auf fünf aufbesserte.

Arnautovic beim Jubeln mit seinem Trainer Thomas Schaaf.
"Diese Tore wollen wir von ihm sehen"
Unter der Woche musste Arnautovic noch zusehen, wie seine Mannschaft gegen Leverkusen im eigenen Stadion mit 1:4 unterging. Eine Verkühlung zwang ihn in die Zuschauerrolle. Umso größer war die Freude, als es gegen schwächelnde Hoffenheimer die Rückkehr in die Startelf gab. Kein Wunder, dass er zum Jubeln auf seinen Trainer Thomas Schaaf zusteuerte. "Er hat es sich verdient, deshalb habe ich mit ihm gejubtel", sagt Arnautovic.
Was Bundesliga-Evergreen zur Leistung seines österreichischen Schützlings sagt? "Wir freuen uns darüber, wir wollen von ihm diese Tore sehen. Heute konnte er es nachweisen, jetzt liegt es an ihm, es fortzusetzen."








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