Marko Arnautovic präsentierte sich gegen Fortuna Düsseldorf absolut in Spiellaune. Aus allen Lagen bedient er seine Offensivpartner. Vor allen Dingen Aaron Hunt und Nils Petersen konnten seine Vorlagen ein ums andere Mal nicht nützen. Auch selbst blieb Arnautovic im Abschluss wiederholt glücklos. Bereits in Minute zehn beging Sokratis ein Foul im Strafraum. Jens Langeneke verwertete den fälligen Strafstoß zum 1:0 für Aufsteiger Düsseldorf. Wenig später versetzte Arnautovic dem Torschützen einen Kofpstoß, wurde aber vom Schiedsrichter lediglich verwarnt.
Die Bremer drückten in Folge aufs Tempo. Nach fünfzig Minuten gelang Petersen der Ausgleich. Der frühere Fortuna-Verteidiger Assani Lukimya sah in der zweiten Halbzeit wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Kurz vor Schluss erzielte Werder durch Kevin De Bruyne in nummerischer Unterlegenheit das Tor zum verdienten 2:1-Heimsieg. Sebastian Prödl kam erst kurz vor Schluss für Arnautovic aufs Feld. Zlatko Junuzovic spielte im defensiven Mittelfeld durch.
Glücklicher VfB-Sieg
Martin Stranzl und Martin Harnik haben sich Samstagnachmittag am zwölften Spieltag der Deutschen Bundesliga einen echten Schlagabtausch geliefert. Die beiden Österreicher standen beim Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfB Stuttgart in der Startformation ihres Teams und drückten der Partie schon wenige Minuten nach dem Anpfiff einen kräftigen rot-weiß-roten Stempel auf.
Martin Stranzl trifft, Martin Harnik auch
Dass es diesmal nicht zu drei Punkten reichte, lag auch an einem weiteren Österreicher. Nur wenige Sekunden nach Stranzls Führungstreffer war Martin Harnik auf der Gegenseite zur Stelle. Nach einer Flanke von links stand der ÖFB-Teamspieler goldrichtig und netzte per Kopf zum raschen Ausgleich ein. In der 72. Minute war es dann ein Eigentor der Gladbacher, welches Stuttgart zum wichtigen Auswärtssieg verhalf.
Kleiner Rückschlag für Alaba und Co.
Einen kleinen Rückschlag mussten auch David Alaba und der FC Bayern München hinnehmen. Während sich Borussia Dortmund zuhause gegen Greuther Fürth mit 3:1 durchsetzte, musste sich der deutsche Rekordmeister mit einem 1:1-Remis bei Nürnberg zufrieden geben. Die Tabellenführung ist dennoch nicht in Gefahr. Nach zwölf Spieltagen halten die Bayern bei 31 Zählern.
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