Ende September wurde die Deutsche Bundesliga von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Hoffenheim-Star Boris Vukcevic krachte mit seinem Mercedes AMG frontal gegen einen entgegenkommenden LKW, wobei er lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Seither befand sich der 22-Jährige im künstlichen Tiefschlaf.
"Er kann sich mit seinen Angehörigen verständigen"
Exakt acht Wochen später ist der Mittelfeldspieler aus dem Koma erwacht. "Boris ist mittlerweile einige Stunden pro Tag bei Bewusstsein und kann sich mit seinen Angehörigen verständigen", erklärt Hoffenheim der Klub-Homepage.
Doch auf Grund der schweren Kopfverletzungen, die er bei dem Unfall erlitt, "lässt sich nach wie vor keine seriöse Prognose zu einer vollständigen Wiederherstellung des gesundheitlichen Zustands stellen". Um die täglichen Behandlungen in der Reha-Klinik nicht zu behindern, ist der U21-Nationalspieler neben der medizinischen Betreuung nur vom engsten Familienkreis umgeben.
Kein Besuch von Mitspielern
"Wir freuen uns sehr, dass es kontinuierlich aufwärts geht mit Boris. Wir denken jeden Tag an ihn. Natürlich würden wir, die Spieler, seine Teamkollegen, ihn gerne besuchen. Aber das ist völlig zweitrangig. Wichtiger ist, dass er die bestmöglichen Bedingungen für seine Genesung erhält. Wir haben hier vollstes Verständnis für seine Familie", so Hoffenheim-Manager Andreas Müller.
Müller steht auch im ständigen Kontakt mit Vukecvics Eltern, die sich via Hoffenheim-Homepage zur aktuellen Situation äußerten: "Wir sind froh, dass Boris Fortschritte macht. Aber wir bitten auch darum, im Sinne unseres Sohnes zu respektieren, dass er noch einen weiten Weg vor sich hat und sehr viel Ruhe benötigt."








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