Viel wollte Ivica Vastic nach der mageren Derbyvorstellung wohl verändern. Gleich fünf Spieler wechselten innerhalb der violetten Mannschaft die Positionen. Gebracht hat es am Ende erschreckend wenig: Ein 0:1 gegen (fast) Fixabsteiger Kapfenberg unterstreicht die Schwächen der Veilchen - nicht zum ersten Mal.
Rochaden bringen nichts
Eckbälle, Flanken, Torschüße, Zweikämpfe - in allen Statistiken waren die unbekümmert aufspielenden Kapfenberger an diesem Abend überlegen. Bestes Beispiel: Gleich drei Mal scheiterten die Steirer am Aluminium rund um Heinz Lindner. Einziger - vermeintlicher - Wermutstropfen: Der vergebene Elfmeter in der 89. Minute von Nathan Junior. Doch damit nicht genug: Nach einem fragwürdigen Foul von Peter Hlinka verwandelte ausgerechnet Ex-Veilchen Sanel Kulijc den zweiten Elfmeter innerhalb einer Minute zum 1:0.
Immer wieder Kapfenberg
Im letzten Jahr war es der 10.April, als die Austria mit einem 3:3 in der Obersteiermark die Chancen auf den Meistertitel verspielte. Wusste man zu Beginn der laufenden Spielzeit mit einem 5:0-Kantersieg noch zu überzeugen, war danach Schluss mit der Leichtigkeit gegen den Tabellennachzügler.
Ein 2:2, sowie die blamable 0:1-Niederlage im Februar und jetzt lassen die Kapfenberger zum Angstgegner der Austria aufsteigen. Obwohl sich die Veilchen, denen nun acht Punkte auf die Tabellenspitze fehlen, angesichts der gezeigten Leistung derzeit wohl gegen jeden Gegner schwer tun, ein Tor zu erzielen.
Platzsturm verhindert
So sehen es wohl auch die FAK-Anhänger, deren Wut in Kapfenberg beinahe überschwappte. Nur mit Mühe konnte ein Platzsturm der violetten Anhänger verhindert werden - der Tenor war klar zu hören: "Vastic raus."
| 31. Runde, tipp3-Bundesliga |
| Kapfenberg - Austria Wien 1:0 (0:0) Fekete-Stadion, SR Hameter Tore: Sanel Kuljic (90., Elfm.)Gelb-Rot: Ortlechner |








Spielplan und Tabelle












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