Es war keine Überraschung. Das Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria endete am vergangenen Sonntag mit einem torlosen Unentschieden - wieder einmal wurde ein vermeintliches Topspiel von Angsthasenfußball geprägt, waren Torchancen so rar wie unterhaltene Zuseher. Ein Problem, das in der bisherigen Saison kein Einzelfall ist. Es fallen einfach zu wenige Tore, da sind sich alle einig.
Torflaute statt Offensivfeuerwerk
Ein Blick auf die aktuelle Trefferquote der Bundesligisten offenbart eklatante Schwächen in der Offensive. Sollte sich dieser Trend zum Saisonende in einigen Wochen nicht noch unerwartet wenden, droht sogar die torärmste Saison seit Einführung der Zehnerliga im Jahr 1993, also seit fast 20 (!) Jahren. 357 Tore wurden bisher in 30 Runden, also in 150 Bundesligaspielen, erzielt.
Pro Runde: 11,9
Pro Spiel: 2,38
Jantscher (12) statt Janko (39)
Zum Vergleich: Damals wurden in 36 Runden insgesamt 588 Tore erzielt, über 16 Tore pro Spieltag, über drei Treffer pro Partie. Heuer liegt der Schnitt bei nicht einmal zwölf Toren pro Runde, unter 2,5 Treffern pro Spiel. Einen perfekten Vergleichswert dazu liefert Rapid. Während die Hütteldorfer vor drei Jahren 80 (!) Treffer bejubeln durften, halten sie diesmal sechs Runden vor Schluss bei 43 Toren, sind damit nur knapp über der Hälfte (!).
Pro Runde: 16,3
Pro Spiel: 3,26








Spielplan und Tabelle












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