Groß war die Enttäuschung, vehement die Kritik in den Medien. Eine Partie wie das 300. Wiener Derby sollte sich nicht mehr wiederholen, es könne nur besser werden, da waren sich alle Beteiligten sicher. Doch was den Vorschusslorbeeren am Sonntag folgte, war mehr schlecht als recht. Die Wiener Austria und Rapid trennten sich in der Generali-Arena mit einem torlosen Unentschieden und lösen damit einmal mehr eine Diskussion über den österreichischen Fußball aus.
Spielerische Flaute bei beiden Klubs
Die Gründe dafür sind vielseitig, können aber bei beiden Teams vor allem auf fehlende spielerische Mittel zurückgeführt werden. Während die Austria die Abgänge von Zlatko Junuzovic und Nacer Barazite bis dato nicht einmal ansatzweise kompensieren konnte, fehlte im Spiel der Hütteldorfer Kapitän Steffen Hofmann, der wie vermutet auch gegen die Violetten verletzungsbedingt passen musste.
Prokopic-Verletzung negativer Höhepunkt
Das sollte sich auch in Hälfte zwei nicht ändern. Weischüsse waren auf beiden Seiten die einzige Möglichkeit, um den Ball überhaupt irgendwie in Tornähe zu bringen, fielen alles in allem aber viel zu schwach aus. Auch die Wechsel der beiden Trainer (Michael Liendl kam für Marin Leovac, Stefan Kulovits für Christopher Trimmel) sollten nichts an der Charakteristik des schwachen Spiels ändern.
Ein Punkt, der eher Rapid hilft
"Freuen" konnte man sich am Ende bei beiden Teams nur darüber, dass man für diese Leistung zumindest einen Punkt bekommt. Ein Punkt, der für die Hütteldorfer wesentlich wertvoller als für die Wiener Austria ist. Die Grün-Weißen bleiben bis auf einen Zähler an Tabellenführer Red Bull Salzburg dran, haben den Abstand (die Veilchen liegen ebenso wie Sturm vier Punkte zurück) nach hinten zudem gehalten.
| 30. Runde, tipp3-Bundesliga |
| Austria - Rapid 0:0 (0:0) |








Spielplan und Tabelle












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