Die Austria geht als Sieger vom Platz und schüttelt endlich die lästigen Negativschlagzeilen der letzten Wochen ab. So oder so ähnlich dürfte es sich in den Köpfen einiger Austria-Akteure zugetragen haben, als im Schlager gegen Salzburg in der 28. Runde die 90. Spielminute anbrach. Doch da war doch noch was? Richtig, die Nachspielzeit.
Und dann kam Leonardo
Denn in der 91. Minute nutzte der eingewechselte Leonardo einen Fehlpass von Florian Mader zum eigentlich unverdienten 1:1-Ausgleich, der die Salzburger von der Tabellenspitze lachen lässt. Während die Bullen zumindest über den Punkt glücklich sind, zeichnet sich bei den Austrianern ein echter Negativtrend ab, der für Trainer Ivica Vastic einfach "unerklärlich" ist.
Salzburg macht auf Sturm
Schon gegen Sturm Graz war es Manuel Weber, der in der Nachspielzeit für Sturm den Punkt sicherte. Obwohl die Austria - wie nun gegen Salzburg - eigentlich die bessere Mannschaft war, es jedoch verabsäumte den Sack zuzumachen.
Für die Austria war es in der laufenden Spielzeit bereits der fünfte Gegentreffer nach Ablauf der regulären Spielzeit. Zwei davon gab es nun gegen Sturm und Salzburg. Bei insgesamt erst vier Gegentoren im Frühjahr ergibt sich daraus kein guter Schnitt, der einige Punkte gekostet hat. "Das ist wirklich Schade, wir waren sehr passiv. Ich weiß nicht was ich sagen soll. Das zweite Spiel und es passiert wieder in der 90. Minute. Wir brauchen Punkte und dann passiert so etwas", meinte Jun nach dem Schlusspfiff.
| 28. Runde, tipp3-Bundesliga |
| Austria Wien - Red Bull Salzburg 1:1 (1:0) Tore: Jun (32.), Leonardo (91.) |








Spielplan und Tabelle












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