Erst im vergangenen Dezember hatte Roman Kienast drei Tore gegen die Wiener Austria erzielt. Nun kann er erstmals im Dress seines neuen Arbeitgebers jubeln. Im Spiel gegen die Admira leitete Kienast (18.) mit seinem Treffer zum 1:0 den späteren 2:1-Sieg ein. Ein wichtiges Tor für Kienast, ein noch wichtigerer Sieg für die Austria.
"Es war schön, dass ich mein erstes Tor für die Austria geschossen habe", freute sich Kienast über sein Premierentor.
Veilchen blühen etwas auf
Denn bisher glänzte die Vastic-Truppe eher durch defensive Standfestigkeit, als durch offensiven Freigeist. Nun scheinen Kienast und diesem Fall Sturmpartner Marko Stankovic die oft angesprochenen "Kleinigkeiten, die noch fehlen" gefunden zu haben. Schon vor dem Spiel kündigte Trainer Ivica Vastic an, "offensiv auftreten zu wollen."

Kienast köpfelt zur Führung ein.
Offensive Erinnerungen
Zwar erinnerte dieses Auftreten nicht an die gestalterischen Fähigkeiten von Nacer Barazite oder Zlatko Junuzovic, dennoch wurde der wieder zunehmende Mut zur Offensive mit einem Sieg belohnt. Die zuletzt so stabile Defensive hingegen musste etwas leiden. Zwar fiel der Treffer der Kühbauer-Truppe durch einen sehenswerten Freistoß durch Daniel Toth (25.), doch auch ohne ruhende Bälle machte der Aufsteiger der Hintermannschaft um Kapitän Manuel Ortlechner immer wieder das Leben schwer.
Dass es am Ende dennoch zu einem Sieg reichte, war auf die Unsicherheiten der Admira-Hintermannschaft und auf die sanfte Rückkehr, der Veilchen-Offensive zurückzuführen.
| Statistik zum Spiel |
| Austria - Admira 2:1 (1:1) Tore: 1:0 Kienast (18.), 1:1 Toth (25.), 2:1 Gorgon (48.) |
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